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Alltag
Menschenkatze
21. August 2016
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Unsere süße Katie gehört zu den Katzen, die von Menschenhand aufgezogen wurde und nie etwas anderes kannte. Natürlich waren ihre Geschwister in den ersten Wochen bei ihr, doch so ganz ohne Katzenmama ist das eben doch schon etwas anderes.

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Vor allem da sie das letzte Kitten war, das in der Tierarztpraxis abgeholt wurde. Zur Erinnerung: Die Besitzer der Mamakatze wollten die Kitten nicht. Somit wurden sie mittels eines Kaiserschnittes auf die Welt geholt und dann in der Tierarztpraxis in Elsterwerda aufgezogen und später vermittelt.

Acht Wochen lang wurden die Kitten dort wirklich sehr umsorgt und so gibt es heute noch die ein oder andere Begebenheit die Katie ganz besonders und zu einer „Menschenkatze“ – wie wir sie gerne nennen – macht.

Normalerweise möchten Katzen beim fressen in Ruhe gelassen werden. Lilli zumindest würde es gewaltig nerven, wenn ich plötzlich auch nur auf die Idee käme sie während des Kauvorganges zu streicheln.

Katie fordert dies hingegen regelrecht ein. Und zwar richtig: Ohne sachtes streicheln und permanentes „fein, Katie, fein“ sagen geht in die Katze, zumindest an manchen Tagen, nicht viel hinein.

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Wozu auch einfach langweilig fressen, wenn es das Aufmerksamkeitsprogramm-Deluxe nebenher geben kann? Dazu noch die liebsten Leckerli obendrüber gebröselt und das Katzenleben ist perfekt.

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Ansonsten folgt uns Katie auf Schritt und Tritt. Wenn ich im Arbeitszimmer Artikel schreibe, liegt sie fest schlafend auf dem übergroßen grauen Kissen. Gehe ich auf den Balkon, sitzt nur drei Sekunden später eine gähnende und augenzukneifende rot-weiße Katze ebenso auf diesem.

Das gleiche passiert im Bad, in der Küche und natürlich im Flur. Manchmal wenn wir nach Hause kommen, können wir nach dem die Tür offen ist, auch nicht einfach die Wohnung betreten.

Denn hinter der Tür, mit Kopf hervorguckend, liegt Katie und ihr glaubt doch nicht ernsthaft, dass sie sich auch nur einen Zentimeter bewegt, damit wir hinein können!? Weshalb denn auch. Wir sind ja nun sichtbar da, also können wir sie auch direkt an der Tür vom Hausflur aus streicheln.

Über die Autorin

Großstadtkatze

Das bin ich: Petra Kichmann, zugezogene Dresdnerin mit fehlendem sächsischen Dialekt, katzenverrückt, jedoch ohne Hang zum Katzenkitsch. Die Mädels sind der Grund für den Blog, das Plüsch überall, die Sisalflächen und dafür, dass ich ein echter Fan von Fusselrollen bin.

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