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Nachgefragt
Sabine und die Katzenheimat
3. August 2014
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Seit wann gibt es die Katzenheimat?

Seit 2009, damals begann ich aufzuschreiben, sprich, seitdem existiert der Blog „Katzenheimat„.

Was genau verbirgt sich dahinter?

Dahinter verberge ich mich. Eine Privatperson ohne Verein, die im Laufe der Jahre viele Tiere gesehen, gefunden und kennengelernt hat. Einfach so. Meist per Zufall, manchmal traurig, oftmals schön. Immer wieder dann schön und aufbauend, und Kraft gebend für die traurigen Begebenheiten, wenn in einer scheinbar aussichtslosen Situation nette Menschen auf „uns“ aufmerksam wurden, die ihre Hilfe anboten. Aber all das erst seit es den Blog gibt.  Der Mensch ist meist nur kurzzeitig interessiert, dann langweilt ihn die eine, die (seinerzeit) wichtige Sache. Aber auch damit muss man leben, sagt die Erfahrung. Demnach stehe ich weiterhin alleine da und bin für jede Hilfe dankbar.

Tierschutz ist für dich und auf deinen Seiten ein sehr wichtiges Thema. Seit wann engagierst du dich dafür?

Seit ich laufen lernte. Meine Mutter verzweifelte damals oft, da ich jeden Käfer, jeden Regenwurm und jede Schnecke vom Boden auflas und wieder ins Grüne setzte. Aus dem Nest gefallenen Vögeln unbedingt helfen musste und später, als ich ohne Mutter laufen konnte, andauernd  verletzte Igel mit nach Hause schleppte. All das mach ich heute noch, wobei  die Größe der aufgelesenen Tiere mit mir und meinen Möglichkeiten wuchsen.

Dein Blog dreht sich aber nicht nur um Katzen, sondern auch um…?

Um alles Getier, auf das ich aufmerksam werde und das es wert ist beachtet zu werden – ebenso für die Leser. Auch diverse Artikel über Umweltschutz gilt es zu beschreiben, denn Umweltschutz gehört zu Katzen und Co., genau wie zu uns Menschen. Ich möchte aufmerksam machen und nicht nur die heile Welt zeigen, denn die Welt ist oftmals nur innerhalb der eigenen vier Wände heil. Und selbst daran kann man oft zweifeln. Mein Blog zeigt das Auf und Ab, leider finde ich in letzter Zeit zu wenig Zeit um alles aufzuschreiben.

Die „wilden“ Katzen, die du unterstützt und um die dich kümmerst: Wie viel Zeit nimmt das in Anspruch und woher kommen die Mittel?

Am Tag nehmen die „wilden Katzen“ zwei Stunden nach Feierabend in Anspruch. Das alleine ist aber nur die normale Fütterungszeit. Sind Katzen zu fangen, kastrieren zu lassen, sich kümmern wegen Unterbringung, evtl. Vermittlung, ist Zeit kein Thema mehr. Wochenenden, Abende, Nächte, alles ist möglich. Nötige Behandlungs-/ OP Kosten sponsert ein befreundeter Tierschutzverein. Futterkosten, Spritkosten zahle ich aus eigener Tasche.

Wo seid ihr sonst noch zu finden?

Bei facebook unter meinem Namen oder aber unter Katzenheimat. Aber dort erwarte nichts außergewöhnliches, da ich nur die Links zur Katzenheimat angebe. Ansonsten stehe ich mit fb eher auf vorsichtigem Fuß.

Wie kann man dich/euch unterstützen?

Finanzielle Unterstützung hilft immer weiter und kann mit Spendenbelegen durch den besagten Verein quittiert, oder auf der Katzenheimat mit Fotos bewiesen werden. Spezielle Rubrik: „Danke fürs Futter„. Ansonsten immer gerne Futterspenden, allerdings bitte nur nach Anfrage, da auch die „wilden Katzen“ nicht alles mögen. Ich bin prinzipiell gegen Billigfutter und mute das auch den freilebenden Tieren nicht zu.

Liebe Sabine, vielen Dank für deine Zeit, die du ja so schon bereits kaum hast. Ich wünsche dir weiterhin viele Unterstützer, (Tier)Freunde und dass du noch vielen weiteren Katzen helfen kannst. Chapeau vor dem was du tust!

Über die Autorin

Großstadtkatze

Das bin ich: Petra Kichmann, zugezogene Dresdnerin mit fehlendem sächsischen Dialekt, katzenverrückt, jedoch ohne Hang zum Katzenkitsch. Die Mädels sind der Grund für den Blog, das Plüsch überall, die Sisalflächen und dafür, dass ich ein echter Fan von Fusselrollen bin.

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3 Kommentare

  • Sabine sagt:

    Ich danke Petra ganz herzlich für diese Veröffentlichung und für Ihre Mühe, die sie sich mit diesem Artikel gemacht hat.
    Irgendwie geht es immer weiter und manchmal … wird alles gut.

    Liebe Grüße
    Sabine

  • Friederike sagt:

    Hut ab vor deinem Einsatz, Sabine, und vielen Dank dafür! Zum Glück für die Mietzen gibt es Menschen wie dich!

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