8 Minute(n) Lesezeit
Nachgefragt
We present: revvet.de
1. August 2015
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Katzenblogs gibt es so einige im Netz. Viele sind gleich, doch es gibt auch welche, die aus der Masse herausragen. Einen davon stelle ich euch heute vor. Wobei Nicole und Sebastian von revvet.de nicht ausschließlich
über das Thema Katzen bloggen.

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Weshalb hast du mit dem Bloggen angefangen?

Das Zusammenleben mit Tieren stellt einen häufig vor Fragen. Warum verhalten sie sich, wie sie sich verhalten? Was mache ich, wenn …? Meist führt der Weg dann zu Meister Google. Als Mogli bei mir einzog und meine Wohnung auf den Kopf stellte, hatte ich keine Ahnung von Katzen. Ich kaufte Bücher und las viel im Internet. Bücher sind super, um einen Überblick zu bekommen. Aber auf spezielle Probleme oder Fragen liefern sie meist keine Antwort. Antworten auf alles findet man hingegen in Foren: Hier hat mich zum einen gestört, dass schnell angeprangert wird und zum anderen, dass man zudem nie weiß, ob die Informationen stimmen. Die Ursprungsidee von revvet war also eine Mischung aus beidem: Recherchierte Informationen in Kombination mit persönlichen Erfahrungen.

Wie entstand der Name revvet?

Lustigerweise werden wir das häufig gefragt, dabei haben wir uns gar nicht so viel dabei gedacht. Wir wollten einen Fantasienamen und haben gemeinsam gebrainstormt. revvet war Sebastians Idee: Es setzt sich aus „rev“ für „review“ (engl.: die Bewertung) und „vet“ für „veterinär“ zusammen. Das passte gut, denn ursprünglich wollten wir auch Bewertungen integrieren. Heute bewerten wir zwar keine Tierärzte, aber der Name revvet ist geblieben. Und es konnte ja keiner ahnen, dass alle fragen, was der Name bedeutet.

Seit wann gibt es den Blog?

Seit 2011 – im Juni haben wir unseren vierten Geburtstag gefeiert.

Wie hast du deinen Freund dazu bekommen mitzumachen? 

Lach, das war gar nicht so schwer, wie man denken würde. Sebastian ist ein kleiner Nerd und wir hatten von Anfang an eine Aufgabenteilung: Er kümmert sich um alles, was technisch ist. Ich befülle den Blog mit Inhalten. Ab und zu hat er auch mal was geschrieben, das war aber eher selten. Seit zwei Jahren gibt es die Iron Blogger in München. Teilnehmende Blogger verpflichten sich, einmal die Woche zu bloggen. Tut man das nicht, freuen sich alle anderen: Denn es wird ein Strafgeld fällig, das regelmäßig gemeinsam auf den Kopf gehauen wird. Sebastian hat sich entschlossen, gemeinsam mit mir Mitglied zu werden und schreibt seitdem einmal die Woche.

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Worüber schreibt ihr?

Über alles, was vier Pfoten hat. Als inhaltlicher Schwerpunkt haben sich im Laufe der Zeit die Katzenthemen durchgesetzt. Prinzipiell schreiben wir über alles, was uns interessiert. Das können Ratgeberthemen sein, aber auch Geschichten, die wir mit unseren eigenen Tieren erleben. Sebastian interessiert sich sehr für Studien und greift diese häufig auf.

Welche und wie viele Haustiere habt ihr selbst?

Wir leben mit unseren beiden Katzen Mogli und Shiva zusammen. Vervollständigt wird unsere fröhliche Wohngemeinschaft mit dem Löwenkopf-Zwergkaninchen Frodo. Er ist mittlerweile ein richtiger Kaninchenopa und wollte sich nach dem Tod seiner Kameradin Linchen leider nicht erneut vergesellschaften lassen.

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Was zeichnet euch aus?

Ich glaube, uns zeichnet aus, dass wir uns stetig weiterentwickeln. Wir haben dieses Jahr zum dritten Mal die Seite komplett auf den Kopf gestellt, ein neues Design und eine mobile Version gelauncht. Ich habe mich vor zwei Jahren entschieden, eine journalistische Ausbildung zu machen und überarbeite nach und nach alle alten Inhalte. Vor kurzem hat Sebastian mich mit einem Quiz-Tool überrascht, das ich mir lange gewünscht habe.

Ansonsten hoffe ich, dass wir unserem Ziel gerecht werden, das lautet: Auf Augenhöhe mit dem Tierbesitzer. Ich mag es nicht, wenn Texte sich „von oben herab“ lesen oder man immer den warnenden Zeigefinger zwischen den Zeilen spürt. Wir sind Blogger, aber eben auch ganz normale Tierbesitzer. Wir machen auch Fehler. Wir ärgern uns auch, wenn unser Kater zum fünften Mal am Tag das Katzenklo ausräumt. Wir machen uns auch Sorgen, wenn eins der Tiere krank ist. Und das wollen wir vermitteln.

Was wünscht du dir für die Zukunft von revvet?

Zu allererst wünsche ich mir, dass wir die Freude an unserem Projekt nicht verlieren. Bloggen macht unglaublich viel Spaß, aber es kostet auch jede Menge Zeit. Deshalb funktioniert es meiner Meinung nach nur langfristig, wenn man mit Freude und Herz dabei ist. Und natürlich wünsche ich mir, dass wir möglichst viele Leser mit unseren Themen erreichen und vielleicht an der einen oder anderen Stelle helfen können.

Danke für deine Zeit!

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Da ihr den Blog von Nicole und Sebastian jetzt garantiert genauso toll findet wie ich, habe ich noch eine Bitte: Revvet.de ist für den „OnlineStar 2015“ in der Kategorie „Bester Private-Blog“ nominiert. Nehmt euch bitte drei Minuten, gebt eure Daten ein, klickt bis auf Seite 13 und stimmt für Revvet ab. Ihr selbst könnt ebenso etwas gewinnen:  Zur Webseite von OnlineStar 2015

Über die Autorin

Großstadtkatze

Das bin ich: Petra Kichmann, zugezogene Dresdnerin mit fehlendem sächsischen Dialekt, katzenverrückt, jedoch ohne Hang zum Katzenkitsch. Die Mädels sind der Grund für den Blog, das Plüsch überall, die Sisalflächen und dafür, dass ich ein echter Fan von Fusselrollen bin.

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4 Kommentare

  • Kathrin B sagt:

    toll, danke für den Tipp!

  • Sabine K. sagt:

    Ich habe revvet gerade für mich oder besser für uns entdeckt und bin hellauf begeistert! Deswegen habe ich auch gleich mal gevoted und drücke nun Däumchen! Toller Blog, schön normal geschrieben und spürbar von echten Katzenmenschen!

    Liebste Grüße
    Bine

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