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Belastungsprobe
In & Out
17. September 2014
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Schnöde und langweilige Pappkartons waren einmal. Katze von heute amüsiert sich mit Tüten. Plastiktüten. Die großen, wie es sie in sämtlichen Einkaufsmärkten zu finden gibt.

Das ist auch kein Wunder, bieten diese filigran verarbeiteten Kunstwerke der Menschheit doch alles, was Katze zum glücklich sein braucht: Knistern, rascheln, Aufregung und die Portion Aktion wie auch Abenteuer. Letzteres ist ganz einfach zu bewerkstelligen: Der Mensch muss nur, nachdem Katze ganz in der Tüte verschwunden ist, diese einfach an die Tür hängen.

„Katze to go“ quasi oder aus ihrer Sicht wohl besser beschrieben: Nur Fliegen ist schöner. Schwerelos im Raum lässt es sich perfekt mit sich selbst spielen und die Freundin ärgern, weil sie nicht hoch kommt. Eine extra Portion kätzisches Adrenalin wird ausgestoßen, wenn sich die neue Bewohnerin in der Tüte so lange wälzt und dreht, bis die besagte Tür an dem die Katze samt Plastik um sie herum hängt, durch die Schaukelbewegungen eine Eigendynamik entwickelt und fast zu geht.

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Doch der allergrößte Vorteil der neuen Behausung ist die Anpassungsfähigkeit. Ein- und Ausgänge lassen sich ganz einfach durch kratzen und beißen im Material schaffen. Natürlich nicht unendlich. Zudem passt es sich an. Es zieht sich zum Beispiel zusammen, wenn der neue und noch immer in der Luft hängende Eigentümer versucht, sich wie ein Erdmännchen aufrecht hinzustellen und mit dem Griff zu schmusen. Zum Schlafen ist dieser Platz natürlich ebenso ideal gewählt. Wie eine Hängematte und doch wesentlich individueller.

Genossen hat sie es definitiv. Nach 10 Minuten hat sie ihr Tütenhaus allerdings wieder verlassen. Natürlich auf ihre Art: Noch kurz im Griff verheddert, rumgemotzt und dann elegant genau auf den Teil des Bodens gesprungen, auf dem Lilli saß und ihr zusah. Katie eben.

Wichtig: Solltet ihr euren Katzen diese Freude auch einmal gönnen, bleibt bitte immer dabei. Trotz des Spaßes und der witzigen Bilder ist die Erstickungsgefahr gegeben. Daher bitte nur zusammen mit der Tüten-Hängematte spielen.

Über die Autorin

Großstadtkatze

Das bin ich: Petra Kichmann, zugezogene Dresdnerin mit fehlendem sächsischen Dialekt, katzenverrückt, jedoch ohne Hang zum Katzenkitsch. Die Mädels sind der Grund für den Blog, das Plüsch überall, die Sisalflächen und dafür, dass ich ein echter Fan von Fusselrollen bin.

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2 Kommentare

  • Marlene sagt:

    Hier werden die Papiertüten vorgezogen.
    Oder die großen Taschen wie es sie bei dm & co gibt *g*

    LG
    Marlene

  • Ui Katie das ist ja cool. Service by Dosis Das muss ich meinen Dosis auch mal zeigen – wir wollen das auch mal ausprobieren…
    Liebe Schnurris von Bonnie und Columbus

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