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Wohlfühlen
Kastration: Die Tablette muss in die Katze
14. Mai 2014
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Als ich heute auf Arbeit sagte, dass wir nächste Woche zur Kastration fahren, erntete ich geschätzte zehn Sekunden erstaunte Blicke. Als der Groschen dann hörbar gefallen war, wurde eine Minute laut gelacht. Natürlich. Die Katzen werden kastriert. Nicht mein Freund und ich. ;) 

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Nun ist es allerdings nicht so, dass wir uns das Ganze erst gestern überlegt haben. Wir brauchen Vorbereitung. Angefangen von unserer eigenen Terminplanung bis hin zur mentalen und körperlichen Vorbereitung der Kitten. Die Mädels bekommen seit fünf Wochen regelmäßig eine Tablette um der Rolligkeit bis zur OP zuvorzukommen und zu unterdrücken. Bei Katie hält die Wirkung genau zwei Tage. Danach bricht es zwar nicht vollkommen aus, aber sie markiert mit ihrem Kopf trotzdem ständig alles und jeden.

Am Anfang haben wir sehr viel ausprobiert, wie wir beiden am besten die Tabletten verabreichen. Als sie am Anfang, als sie zu uns kamen, so krank waren, mussten wir bereits Antibiotika geben. Wir besitzen also glücklicherweise bereits ein hohes Maß an Erfahrung. Der Tipp vom Tierarzt lautete Leberwurst. Nur hatte er diese Rechnung ohne Katie gemacht. Sie lehnte diese Kugel kategorisch ab. Bei Lilli hat das mit Leberwurst genau ein Mal geklappt. Danach hatte sie auch kein Interesse mehr daran. Anschließend habe ich versucht, die Tablette in verschiedensten Leckerlies zu verstecken. Alles mit mäßigem Erfolg.

Heute ist es relativ simpel: Sobald wir nach Hause kommen bekommt Katie über das vom Tag übriggebliebene Futter ihre Lieblingsleckerlies gestreut. Das machen wir jeden Tag, damit sie das „alte“ Futter auffrisst. Ergo, sie kennt dieses Vorgehen bereits und freut sich darauf. Im Gegensatz zu sonst, streue ich diese aber nicht komplett über das Futter, sondern gezielt auf eine Stelle und lasse die Tablette mit auf den Leckerli-Haufen fallen.

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Sie bekommt die Tabletten nicht mit einmal zerkaut, irgendwie scheint sie mit zu harten Sachen ihre Probleme zu haben. Sie spuckt also die Hälfte oder ein Viertel wieder aus und das Spiel beginnt von vorne. Fünf Minuten und die Tablette befindet sich in der Katze.

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Bei Lilli funktioniert das Ganze ähnlich, nur wesentlich einfacher. In meine Handfläche lege ich drei Bröckchen Futter, die Tablette und brösele ein Leckerli darüber. Ein Mal „Lilli“ gerufen und die Hand hingehalten… Mampf, Mampf.

Fertig. Anfangs hat sie mir nicht aus der Hand gefressen. Sie hat sich das Leckerli vorsichtig, um mich ja nicht zu berühren, von der Handfläche geholt und auf den Boden fallen lassen. Geduld und tägliches Wiederholen, haben dies jedoch schnell geändert.

Über die Autorin

Großstadtkatze

Das bin ich: Petra Kichmann, zugezogene Dresdnerin mit fehlendem sächsischen Dialekt, katzenverrückt, jedoch ohne Hang zum Katzenkitsch. Die Mädels sind der Grund für den Blog, das Plüsch überall, die Sisalflächen und dafür, dass ich ein echter Fan von Fusselrollen bin.

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