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Alltag
Damals
21. Februar 2018
4

Erinnert ihr euch noch an die Tage, bevor eure Katzen bei euch eingezogen sind? Wie schön war doch die Vorstellung von zwei um einen herumwuselnden Vierpfötlern, die einen mit „Miau“ begrüßen und unter der Hand schnurrend einschlafen. In der Realität angekommen ist das Zusammenleben manchmal dann aber irgendwie…. anders.

Vier Buchstaben, viele Möglichkeiten

Miau. Ein Wort, welches so klein und zart ist, kann nicht böswillig sein. Dachte ich jedenfalls immer. Katie lehrte mich eines Tages ein besseres, indem sie mich mit diesen vier Buchstaben derart anbrüllte, dass ich vor Schock gar nicht reagieren konnte. Der Grund für ihren Unmut? Sie lag auf mir und ich habe meine Hand ganze fünf Sekunden nicht bewegt und sie somit nicht gestreichelt.

Wenn Katie der (eingebildete) Hunger plagt verfährt sie ähnlich. Nur springt sie dann auf einen Tisch oder eine Alternative in der Nähe, damit sie ihren Schrei mit konsequentem Augenkontakt untermauern kann. Wenn Katie zum Tiger mutiert ist Lachen in diesem Moment allerdings wirklich die falsche Reaktion.

Lilli hingegen lässt ihre Stimme prinzipiell vor verschlossenen Türen erklingen. Allerdings in einer derartigen Tonalität und Lautstärke, dass es sich mit geschlossen Augen nicht um eine Katze, sondern um ein Kleinkind mit ausgeprägtem Hang zur Selbstinszenierung handelt.

Streicheln und Schnurren

Katie ist ein Fallkatze. Sobald der Mensch in eine Vorwärtsbewegung übergeht, fällt Katie direkt vor seinen Füßen um. Ihr ehrgeiziges Ziel: Gestreichelt werden. Sitzt der Mensch hingegen auf der Couch, wird auf der Kratzliege das kätzische Niedlichsein demonstriert. Angefangen von der Hasen- bis hin zur SOS-Vernachlässigte-Katze-!!!!-Stellung.

Damit kann Lilli nichts anfangen. Während Katie sich in ausgeklügelten Posen übt, sieht Lilli ihr zu, hüpft auf die Couch und legt sich neben oder auf den auserwählten Zweibeiner. Manches kann so einfach sein.

Anders schön

Auch wenn ich unverhofft in Erbrochenes Treten, Verdauungsreste die neben das Katzenklo gefallen sind wegwischen und immer wieder die eigene Balance verlieren, nicht so richtig auf dem Schirm hatte, gibt es doch nichts schöneres, als die Mädels täglich um mich herum zu haben.

Ich hoffe ihnen ergeht es ähnlich und so ist das Grundgefühlt geblieben und die Freude über ihr Dasein ist noch genauso stark und schön wie damals.

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Über die Autorin

Großstadtkatze

Das bin ich: Petra Kichmann, zugezogene Dresdnerin mit fehlendem sächsischen Dialekt, katzenverrückt, jedoch ohne Hang zum Katzenkitsch. Die Mädels sind der Grund für den Blog, das Plüsch überall, die Sisalflächen und dafür, dass ich ein echter Fan von Fusselrollen bin.

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4 Kommentare

  • Vicky sagt:

    Hach da geht einem Katzenfreund doch dasHerz auf.
    In Erinnerungen schwelgen und den Tag des Einzugs nochmal revúe passieren lassen. Was war ich Aufgeregt als ich meine Abby abgeholt habe. Das erste gem. Erlebniss: sie sch**** vor aufregung in die Transportbox :´D Bei Ihr bekomme ich selten einen Ton zu hören, es sei den es geht ums Futter.

    Bei Merlin etwas später gab es das besagte „Miau“ die ersten 30min unentwegt auf der Fahrt zu hören. Heute als Weckton, raus gelassen werden auf die Loggia, Aufmerksamkeit zum spielen oder einfach zum kommunizieren wo ich abgeblieben bin^^.

    Schöne Erinnerungen die Ich heute nicht mehr missen möchte^^

  • ombia sagt:

    Ich kann mir ein Leben ohne meine Meli nicht vorstellen. Gerade war ich zwei Wochen auf Reisen und habe sie schrecklich vermisst. Auch bevor ich sie von der Betreuung abgeholt habe, hätte ich eine schreckliche halbe Stunde leere Wohnung und fand es unerträglich. Dann hat die mich aber fast die ganze Naxhg wach gehalten, mit ihrem Schmusen Nachholbedarf. Tja.

  • Schön geschrieben :-)) Genau so geht es uns auch.

    Gerade Leo ist aktuell sooooo schmusebedürftig und tut das sehr regelmäßig und mit einem herzzerreißenden MIAUUUUUU kund

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