4 Minute(n) Lesezeit
Belastungsprobe
Klassisch, stylisch oder praktisch?
8. März 2017
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Spätestens wenn eine der Katzen zum Tierarzt muss, kommt die Transportbox zum Einsatz. So richtig viel Unterschiede konnte ich in den Wartezimmern der Tierarztpraxen- und Kliniken bisher allerdings nicht entdecken. Genau genommen gibt es zwei Arten: Weidenkorb oder Hartschalenbox. Aber ist das wirklich schon alles an Auswahl? Definitiv nicht.

Drei verschiedene Arten und Styles habe ich mir angesehen. Die Mädels hatten dabei definitiv jede Menge Spaß und ich habe einen neuen Liebling unter den Transportmitteln für Katzen. Doch bevor ich euch dieses verrate, seht euch die drei Modelle am besten selbst an:

Klassisch: TRIXIE Capri 3 Open Top Transportbox

Diese Boxen kennt jeder Katzenbesitzer. Es gibt sie in unterschiedlichen Größen, Farben und Ausführungen. Die Capri 3 Open Top Transportbox besteht aus Kunststoff und ist vorne mit der typischen Metalltür ausgestattet. Übrigens: Katie liebt genau dieses Material und hat es wahrhaftig zum fressen gern.

Jede Menge Belüftungsschlitze sorgen zudem für eine optimale Luftzirkulation. Besonders clever: Das Metallgitter oberhalb. Dadurch muss die Box nicht komplett geöffnet werden, sollte die Katze beim besagten Tierarzt diese nicht so ganz freiwillig verlassen wollen.

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Eigenschaften

    • Maße: 40 × 38 × 61 cm
    • Gewicht: 2,5 kg
    • Belastbarkeit: bis zu 12 kg
    • Farbe: hellgrau/dunkelgrau
    • Mit Metalltür und Tragegriff

Die Capri 3 Open Top ist dermaßen riesig, dass sich in ihr ohne Probleme zwei Vierpfötler aufhalten können. Wobei ich damit Europäische und Britische Kurzhaar Katzen meine, mit beispielsweise zwei Maine Coon in der Box wäre es für die beiden wohl etwas zu kuschlig.

Stylisch: TRIXIE Tasche Elisa

Auf den ersten Blick ist die Tasche Elisa etwas befremdlich, doch das legt sich sehr schnell. Besonders bei den Vierpfötlern. Was nicht wie ein Transportkorb aussieht, kann für sie auch keiner sein. Dementsprechend einfach war es, die Mädels davon zu überzeugen, mehr als nur einen Blick hineinzuwerfen.

Die Vorteile der Transporttasche liegen klar in der Machart: Anstatt Gitter und Schlitze sind an der Seite und oberhalb der Tasche reißfeste Netze eingearbeitet. Diese sorgen für eine gute Luftzirkulation und wer eine Katze wie Katie besitzt, bei der die gesamte Autofahrt über gebetet werden muss, dass sie sich an der Gittertür keinen Zahn ausschlägt oder -beißt, der weiss die Netze zu schätzen.

Eigenschaften

  • Maße: 20 × 26 × 41 cm
  • Canvas-Optik mit Kunstleder
  • Polyester-Bezug
  • Gepolsterte Einlage
  • Farbe: weiß
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Zusätzlich ist die Tasche im Inneren ziemlich dunkel. Wer bisher eine Decke oder ein Handtuch über seine Transportbox gelegt hat um den hektischen Lichteinfall etwas zu mildern, kann dank der Transporttasche Elisa zukünftig darauf verzichten. Dokumente wie Impfausweis könnt ihr zudem bequem direkt in einer der Seitentaschen verstauen.

Aufgrund der Größe würde ich damit jedoch nur eine Katze transportieren. Für zwei ist sie etwas sehr eng.

Praktisch: TRIXIE Trolley Fero

Katzenbesitzer denen es nicht so ganz leicht fällt ihre fünf oder mehr Kilo Katze bis zur Tür der Tierklinik manuell und ohne Unterstützung tragen zu können, finden im Trolley Fero die absolut perfekte Lösung.

Trolley-typisch lässt sich dieser Transportkorb mittels des auf 62 cm ausziehbaren Teleskopgriffs leicht hinter sich her ziehen. Geschützt wird der Vierpfötler durch die an den Seiten und der Front eingenähte Netze, welche gleichzeitig für eine gute Luftzirkulation sorgen.

Der Einstieg ist auch für ältere und große Katzen ideal, da der Trolley Fero nicht nur vorne, sondern auch an den Seiten geöffnet werden kann. Mit den insgesamt zwei außen angebrachten Taschen kann zudem alles notwendige an Ausweisen und Papieren verstaut werden, zusätzlich befindet sich an der Seite noch eine Netz-Tasche für kleinere Trinkflaschen oder Leckerli.

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Eigenschaften

  • Maße: 37 × 36 × 28 cm
  • Belastbar: bis zu 12 kg
  • Polyester
  • Auch als Tasche verwendbar
  • Gepolsterte Einlage

Zwar wäre es von den Maßen her möglich, zwei Katzen damit sicher zu transportieren, jedoch würde ich allein aufgrund von unebenen Wegen dies nicht empfehlen. Auf Pflastersteinen könnte es eine etwas wackeligeren Fahrt werden und bei zwei Katzen im Innenraum das Verletzungsrisiko steigern.

Hinweis & Liebling

Im Trolley Fero und in der Tasche Elisa befindet sich jeweils eine integrierte Kurzleine. Diese ist dazu gedacht, Katzen mit Halsband am herausspringen zu hindern. Die Mädels jedoch tragen keine Halsbänder.

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Hinweis: Bei beiden Produkten ist es weder Katie noch Lilli bei der Bilderstellung gelungen, die Tasche oder den Trolley im verschlossenen Zustand zu verlassen. Jedoch leiden beide, insbesondere Katie, noch immer an den Nachwehen der letzten Klinikbesuche, daher habe ich diesen Zeitraum so kurz wie möglich gehalten und die beiden nicht unnötigerweise wegen ein paar Fotos noch mehr gestresst.

Liebling: Wer von den drei vorgestellten Transportboxen für Katzen reiht sich denn nun in meine ganz persönliche Favoritenliste ein? Ich glaube ihr ahnt es schon: Es ist die Tasche Elisa! Stylisch, funktionell, sicher und gemütlich = Perfekt.

Über die Autorin

Großstadtkatze

Das bin ich: Petra Kichmann, zugezogene Dresdnerin mit fehlendem sächsischen Dialekt, katzenverrückt, jedoch ohne Hang zum Katzenkitsch. Die Mädels sind der Grund für den Blog, das Plüsch überall, die Sisalflächen und dafür, dass ich ein echter Fan von Fusselrollen bin.

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9 Kommentare

  • nilibine70 sagt:

    Ich bin völlig fasziniert von dem Trolley Das wäre suuuper für unser 6-kg-Monster

    Wir haben schon seit langem eine ziemlich große Flug-Box für unsere Schätze. Vorher, bei Dana und Douglas wars toll, weil die beiden irgendwann nur noch gemeinsam zum TA wollten… Da wäre eine kleinere Box furchtbar gewesen! Zusätzliches Drama quasi.

    Allerdings geht diese Box nur vorne durch eine Gittertür auf. Mir wärs schon lieber, wenn man den Brocken auch von oben aus der Box holen könnte. Man glaubt es kaum, so dreist und Il-Divo-mäßig er zuhause ist, sobald wir unsere Wohnung mit ihm verlassen, möchte er sich in Luft auflösen und hat Bammel. Wenn wir dann beim TA sind, will er auch dementsprechend nicht zwingend aus der Box raus. Nicht so wie Dana damals, die schnurrend aus der Box stolziert kam…

    Ich werd mir den Trolley mal näher ansehen Danke für die schöne Vorstellung und liebste Grüße an Eure zwei einmaligen Süßen

  • Doro sagt:

    Spannender Beitrag! Wir hatten hier zuerst solch eine Trixie Hartschalenbox. Als Schwachpunkt erwiesen sich aber diese Klickscharniere, die Ober- und Unterteil zusammen halten (sollen). Die brachen angesichts unserer zugegeben ziemlich vielen Tierarztbesuche nach weniger als 1 Jahr. Jetzt hat Katze hier eine relativ große Box von AniOne mit etwas anderen (und hoffentlich haltbareren) Scharnieren. Tierarztbesuche sind zwar immer noch gefürchtet, aber die Box selbst ist ok und wird auch gerne zum Schlafen verwendet. Zumindest solange die Lieblingsdecke drin liegt. Wenn nicht, legt Katze sich demonstrativ daneben.

  • ombiaombia sagt:

    Bei uns wird auch die Transportbox geliebt. Ich finde es zudem super, dass ich diese – ganz aus Plastik – waschen und desinfizieren kann, was ich nach einem Tierarztbesuch mache. Nicht, dass wir uns von dort etwas nach hause ungeplant mitbringen. Die Tragetasche finde ich toll! Ich würde sie so gern benutzen, nur meine Katze darf nichts haben, worin sie sich mit ihren Krallen festhalten kann. Den Trolly – was es alles gibt – finde ich super! Etwas Bedenken habe ich wie ich damit umgehen würde wenn wir auf die Hunde treffen. Da muss die Katze hoch und dafür ist das Ding vermutlich zu schwer?

    „Deswegen stell ich gleich zu Anfang die Box oben an die Treppe. Hat er dann keine Lust mehr , setzt er sich an die Treppe und maut.
    Gehe ich die Treppe hoch, hüpft er schon in die Box, duckt sich und wartet, dass ich ihn mitnehme“

    Herrlich! Das muss ein toller Anblick sein
    Die Halsbänder von denen es auf Instagram nur so wimmelt, finde ich nicht gut, gefährlich sogar. Habe nie verstanden, warum das eine reine Wohnungskatze tragen muss. Manchmal sogar mit riesen Anhänger was noch bei der Bewegung klappert. Muss grausam für eine Katze sein.

    Wie immer, tolle Bilder!
    Ist die Tasche Elisa stabil? Wenn meine Meli Übelkeit und Erbrechen hat, muss sie möglichst stabil und bewegungsarm transportiert werden. da stelle ich mir Plastiktransportbox etwas stabiler vor?

    • Der Trolley an sich ist recht leicht, da kommt es natürlich auf die Katze an. Umständlicher als die Tasche Elisa ist das hochheben natürlich. Die ist übrigens ziemlich stabil. Mit einer Plastikbox kann sie allerdings nicht mithalten. Die Tasche ist nicht verstärkt, sondern besteht nur aus „weichen“ Materialen. Für die Mädels ist jedoch genau das perfekt.

      • Elisabeth Pratscher sagt:

        Ich liebäugle ja schon länger mit so einer Tasche. Noch eine Frage dazu: wenn die Tasche nicht verstärkt ist, wie bekommt dann die Katze beim Tragen Halt? Muss sie drin liegen, damit es ihr gut geht? Wenn katz aufsteht oder sich bewegt, während die Tasche getragen wird, verliert sie dann den Halt bzw. muss die Krallen einsetzen?

  • Caren Manowski sagt:

    Hier gibt es seit letzten Jahr den Katzenrolls royce einen Katzenbuggy, da die Fahrten per Taxi so ins Geld gingen war das eine gute Alternative. Im endeffekt ist es eine Kombi zwischen allen drei Möglichkeiten (Kunststofftransportbox, Tasche und Trolly). Die Seitenteile sind aus Kunststoff, das Mittelteil aus Stoff (wird mir Reißverschlüssen zusammengehalten) und das Fahrgestell aus Metall. Es passen gut zwei mittelgroße (z.B. Hauskatze) rein. Oben und vorn sind Netztüren zum belüften und die Katzen raus oder rein zu setzen.
    Für meinen Kater nehme ich einen Dolce Pet, das ist eine Tasche die einen stabilen Metall-Rahmen hat (leider gibt es die Firma nicht mehr, bei ähnlichen Produkten ist der Rahmen sehr windig gemacht). Diese Reisetaschen sind sehr beliebt bei meinen Katzen und stehen hier auch ständig als Rückzugsort zur Verfügung.
    Einen Aufzugskorb gibt es hier auch, in dem Kater sich gern durch die Gegend tragen läßt, das ist ein roter Reisenthel Korb oder auch schon mal der Wäschekorb.

  • Wow! In zweierlei Hinsicht:
    Erstens bist du echt aktiv. Ein Beitrag jagt den nächsten. Gefällt mir gut und da hast du ganz klar meinen Respekt für.

    Zum 2. sind die Tasche und der Trolley echt stylisch!

    Mit dem Thema Transportbox haben wir zum Glück garkein Problem. Im Gegenteil, meine Jungs lieben die Box.
    Hab sie seit Kittentagen darin schlafen lassen und das ganze durch Klickertraining positiv verstärkt.
    Filou nutzt die Box sogar als Fahrstuhl.
    Wenn er auf dem Dachboden ist, kommt er nicht allein runter.
    Deswegen stell ich gleich zu Anfang die Box oben an die Treppe. Hat er dann keine Lust mehr , setzt er sich an die Treppe und maut.
    Gehe ich die Treppe hoch, hüpft er schon in die Box, duckt sich und wartet, dass ich ihn mitnehme ????

    Mir persönlich gefallen Boxen mit großer Klappe oben besser.
    Man bekommt auch Katzen die sich wehren leichter rein.

    • Danke für die Blumen! Ich musste zudem sehr lachen, vielen Dank für die Treppengeschichte!

      Bei Katie und Lilli ist das mit den Körben nicht so einfach. Lilli mag sie seit der Kastration nicht mehr und Katie hat eine regelrechte Abneigung entwickelt, seitdem wir öfter in die Tierklinik müssen.

      Ich hoffe ja, dass das mit Elisa als Transportmittel etwas einfacher wird.

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