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Alltag
Eine Fliege als besseres Spielzeug
4. April 2014
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Was haben wir nicht bereits schon alles gekauft… Es wäre mühsam, alles aufzuzählen. Die wirklichen spannenden Sachen kennt ihr sicherlich bereits aus der Kategorie „Belastungsprobe“. Doch Spielzeug hat entweder bereits nach ein paar Minuten oder nach einem Tag den Nachteil, dass es Katie und Lilli einfach zu langweilig wird.

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Glücklicherweise verirrte sich eine Fliege – zumindest vermuten wir das, denn wir haben dieses Tier nie zu Gesicht bekommen – in unser Wohnzimmer und löste Begeisterungstürme, akrobatische Einlagen und unverhofftes Sprungtalent bei den Kitten aus.

Lilli hatte nämlich mittlerweile und zu unserer Überraschung urplötzlich ihre Höhenangst abgelegt. Eines Tages sprang sie auf die Anbauwand im Wohnzimmer, als wäre es für sie das leichteste auf der Welt. Keine 24 Stunden vorher saß sie noch ehrfürchtig davor, wenn Katie dieses Territorium für gekonnte Stunt- und Harakiri-Aktionen nutzte.

Doch zurück zur Fliege: Sie animierte insbesondere Lilli zu Verrenkungen, von denen sie bisher wahrscheinlich selbst nicht wusste, dass sie sie konnte. Ich erinnere gerne daran, dass Lilli eher der Katzentyp „nasser, schwerer, am Boden klebender Sack“ ist. Katie hingegen machte wieder einen auf Kamika(t)ze und verschonte selbst meine CD-Sammlung nicht. Das ganze Spektakel ging drei Tage.

Danach war die Phantom-Fliege genauso schnell wieder weg, wie sie gekommen war. Wohin? Fakt ist, die Kitten haben sie nicht zu fassen bekommen. Sie haben wohl eher aufgegeben und die Fliege ist irgendwann einfach tot von der Wand gefallen. Nur noch mal zur Erklärung: Im Video habt ihr gesehen, wie die Kitten versuchten die Fliege zu fangen, nicht, wie sie tot von der Wand fiel.

Die Fliege hat jedenfalls etwas geschafft, das bisher keine (Plüsch-)Ente, keine (Stoff-)Maus und kein Ball hinbekommen haben: Beide Katzen waren beschäftigt, ließen unsere Pendellampen in Ruhe und wir konnten mehrere entspannte Abende verbringen. Gut, das Filmen des Ganzen nahm natürlich auch etwas Zeit in Anspruch. Aber das hat sich gelohnt, wie ich finde. Wie Katie an den CDs hängt, bevor sie endgültig runter fällt ist einfach nur großartig. Schade, dass es keine Zeitlupen-Funktion gibt.

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Über die Autorin

Großstadtkatze

Das bin ich: Petra Kichmann, zugezogene Dresdnerin mit fehlendem sächsischen Dialekt, katzenverrückt, jedoch ohne Hang zum Katzenkitsch. Die Mädels sind der Grund für den Blog, das Plüsch überall, die Sisalflächen und dafür, dass ich ein echter Fan von Fusselrollen bin.

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1 Kommentare

  • Das kenn ich wirklich nur zu gut, aber auch andere krabbelnde und fliegende Insekten sind wahrhaft gutes „Spielzeug“. Das Video ist wirklich lustig und weckt Erinnerungen

    Liebe Grüße
    Jörg

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