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Alltag
Einfach anders
13. Juli 2014
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Seitdem unsere Mädels bei uns sind, hat sich so einiges verändert. Und damit meine ich nicht unbedingt, dass plötzlich überall Spielzeug umher liegt und Leckerli-Reste überall verteilt sind. Eher, dass die Gefahr, im Haushalt zu verunglücken nicht nur gegeben, sondern um 400 Prozent angestiegen ist.

Katie und Lilli harmonieren perfekt. Selbst, wenn sie streiten. Meist lässt Katie ihren Ärger dann allerdings an mir oder genauer gesagt, an meinem Bein aus. Das aber mit Liebe. Katie (zer)kratzt mich nämlich nicht einfach nur, sondern verpasst mir auch einen ganzen Haufen Liebesbisse.

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Neben der Verletzungsgefahr durch Spielzeug und scharfen Krallen ist das Katzenstreu, das wie von alleine in Krümeln im Bad und in der Wohnung verteilt wird jedoch das allerschlimmste überhaupt. Katie und Lilli werfen nur selten „Massen“ an Katzenstreu in der Gegend herum. Wäre dem so, könnten wir es erkennen und die Gefahr abschätzen. Das passt aber nicht zu unseren Mädels. Denn es geht auch viel subtiler: Zwei Bröckchen nebenbei auf dem Teppich-Streifen im Flur oder im Bad verteilen. So fallen lassen, dass sie kaum sichtbar sind. Im Bad ist das übrigens besonders einfach, denn der Vorleger ist grau. Das Katzenstreu natürlich auch.

Wie bei Legosteinen

Solltet ihr Kinder haben oder Freunde mit Kindern, die ihr gern unangekündigt besucht, kennt ihr das Gefühl, ohne Hausschuhe oder mit diesen dünnen und billigen Gästeschuhen, ganz ohne Vorwarnung auf Legosteine zu treten. Insbesondere die Einer-Steine haben es in solchen Momenten wirklich in sich. Das ist das gleiche Gefühl, wie wenn ihr morgens barfuß auf zwei Krümel Katzenstreu tretet. Fakt ist, ihr seid dann definitiv wach und bewegt euch die nächsten Minuten so, als ob ihr in eine Bärenfalle gelaufen seid.

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Insbesondere in den ersten Wochen hatten wir jedoch ein ganz anderes Problem. Wir waren es gewohnt „normal“ laufen zu können. Einfach so bewegen. Im Raum umher springen, wenn uns danach war… Mit Katzen geht das nicht. Fragt mal Katie. Sie war ja nun die Erste, die bei uns einzog.

Was wir sie am Anfang ausversehen getreten haben, weil sie wie ein Pfeil plötzlich aus dem nichts zwischen unsere Beine lief oder ohne ein Geräusch von sich zu geben, auf einmal hinter uns saß und wir uns doch eigentlich nur umdrehen wollten. Heute ist das anders. Sie kommt zwar noch immer aus dem Nichts, aber nun mit Schallgeschwindigkeit. Gelernt hat sie in den letzten Monaten auch etwas: Wenn sie so tut, als sei sie müde, sich noch streicheln und den Menschen auch im Glauben lässt, sie sei müde, macht es viel mehr Spaß plötzlich aus dem Hinterhalt angeschossen zu kommen.

Aber wie gesagt: Die beiden bereichern unser Leben, zeitweise stressen und verkomplizieren sie es zwar, aber im Grunde machen sie alles nur viel schöner.

Über die Autorin

Großstadtkatze

Das bin ich: Petra Kichmann, zugezogene Dresdnerin mit fehlendem sächsischen Dialekt, katzenverrückt, jedoch ohne Hang zum Katzenkitsch. Die Mädels sind der Grund für den Blog, das Plüsch überall, die Sisalflächen und dafür, dass ich ein echter Fan von Fusselrollen bin.

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