2 Minute(n) Lesezeit
Alltag
Home Sweet Home
23. Februar 2020
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Eines kann ich euch sagen, wenn ihr mit vier Katzen zusammenlebt, dann verkürzt sich nicht nur die Lebensdauer des Staubsaugers dramatisch. Den Vorrat den ihr an Katzenfutter bunkern müsst, nimmt einen gesamten Schrank ein und die Gefahr als Mensch ungewollt zu stürzen erhöht sich um ein Vielfaches!

 

Haarige Angelegenheit

Besucher, die auch nur minimalst an einer Katzenhaarallergie leiden, sollten definitiv draußen bleiben. Vor dem Haus, am besten eine Straße weiter an der Ecke. Sicher ist sicher. Denn ganz gleich wie sehr ihr euch bemüht, so schnell wie reine Wohnungskatzen ihr Fellkleid nachproduzieren, kommt ihr mit dem Entfernen, insbesondere auf Stoffen, einfach nicht hinterher.

Dazu dürfen wir die beliebten Haarballen-Verstecke wie unter der Couch, unter dem Schrank, sogar unter dem Teppich und die unbeobachteten Ecken nicht vergessen. Sie sind einfach überall: An den Katzen, an den Möbeln und vor allem am Menschen. Kennt ihr das, wenn ihr ein helles Katzenhaar im Auge habt? Ihr merkt es, aber ihr seht es nicht und quält euch den ganzen Tag mit piksendem Auge durchs Büro.

Zeitverschiebung

Ganz besonders fasziniert bin ich allerdings davon, wie die Mädels unsere Zeit so ganz neu definieren. Früher, als sie noch zu zweit und später zu dritt waren, legten sich alle schlafen, wenn der Mensch dies tat. Das Wochenende eignet sich zum Beispiel wunderbar um so ein schönes (Nach)Mittagsschläfchen zu halten. Heute richtet sie die Uhrzeit allerdings nicht nach dem Müdigkeitslevel der Zweibeiner, sondern danach wann die Katzen (endlich) schlafen. 

Denn manchmal ist hier richtig was los und das natürlich immer dann, wenn es gerade nicht ganz so passt. Rosie schläft beispielsweise zu gern auf meiner linken Hand, wenn ich für Großstadtkatze Artikel schreibe. Da sie ihr Kissen ist, lasse ich selbstverständlich alles wie es ist und tippe tapfer mit dem Fünf-Finger-System weiter, wer will schon ohne Kissen schlafen? Eben.

Alles wunderbar

Doch ehrlicherweise ist genau all das wunderbar. Selbst, wenn es manchmal Streitigkeiten gibt oder irgendjemand es unfair findet, dass Katze eins länger gestreichelt wurde als Katze zwei oder umgedreht. Auch der permanent gesenkte Kopf mit Blick nach unten ist etwas, an das sich jeder schnell gewöhnt. Die Stolpergefahr, weil Rosie sich fast hörbar „Beineeeeee!“-schreiend auf die menschlichen Geh-Apparate stürzt, minimiert sich dadurch zwar nicht, doch es gibt zumindest ein sichereres Gefühl in unserem Home Sweet Home.

Über die Autorin

Großstadtkatze

Das bin ich: Petra Kichmann, zugezogene Dresdnerin mit fehlendem sächsischen Dialekt, katzenverrückt, jedoch ohne Hang zum Katzenkitsch. Die Mädels sind der Grund für den Blog, das Plüsch überall, die Sisalflächen und dafür, dass ich ein echter Fan von Fusselrollen bin.

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2 Kommentare

  • Claudia sagt:

    Ein sehr schöner Artikel und ich habe sooo viel wiedererkannt. ;-))))

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