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Alltag
Sehnsucht & Vermissen
16. August 2014
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Vor ein paar Wochen war ich eine Nacht, aus dienstlichen Gründen, nicht zu Hause. An sich aber unproblematisch, da mein Freund den Abend und natürlich die Nacht im trauten Heim verbrachte.

Als es am nächsten Tag wieder in Richtung nach Hause ging, malte ich mir bereits auf der Fahrt aus, wie sehnsüchtig Katie auf mich warten und mich sofort maunzend anspringen würde. Lilli ist ja die gelassenere von beiden, sie würde es zur Kenntnis nehmen und gut. Gegen 20 Uhr stand ich also in unserer Wohnung. Freudestrahlend schaute ich zu Katie herüber, die auf dem Kratzbaum lag, ihr Köpfchen hebte sich und… senkte sich wieder. Sie schlief einfach weiter. „Aha, wieder da.“ – oder wie?

h

Doch schon leicht enttäuscht, ging ich in unser Wohnzimmer. Lilli lag auf dem Schrank um zu schlafen. Als sie mich sah, realisierte sie jedoch meinen Wunsch auf der Fahrt nach Hause: Sie prang plötzlich hoch, maunzte wie besessen und rannte in einem Eiltempo auf mich zu, von dem sie wahrscheinlich selbst erschrocken war, dass sie es erreichen konnte.

Die Katze, die sich ungern streicheln lässt, hat sich gar nicht mehr ein bekommen und freute sich so sehr, dass sie sich auf dem Boden rollte und gar nicht genug Streicheleinheiten bekommen konnte.

Wenn ich also einen Tag weg bin, macht Katie das rein gar nichts aus. Anders ist es jedoch, wenn ich ein oder zwei Wochen Urlaub habe und die ganze Zeit zu Hause bin. Gehe ich dann „plötzlich“ wieder arbeiten, geht es Katie in den ersten drei bis vier Tagen körperlich richtig schlecht. Sie bekommt Durchfall, schläft viel mehr als sonst und motzt die ganze rum. Lilli geht es zwar meist gut, jedoch bekommt sie rein aus Solidarität genau die gleichen Beschwerden wie Katie. Freundinnen eben.

Im Moment füttern wir also mal wieder minimal gesalzenes Hühnchen mit einem halben Teelöffel Reis. Zwei oder drei Tage, dann dürften Katie und Lilli wieder top fit sein. So schnell habe ich vorerst auch keinen Urlaub mehr.

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Über die Autorin

Großstadtkatze

Das bin ich: Petra Kichmann, zugezogene Dresdnerin mit fehlendem sächsischen Dialekt, katzenverrückt, jedoch ohne Hang zum Katzenkitsch. Die Mädels sind der Grund für den Blog, das Plüsch überall, die Sisalflächen und dafür, dass ich ein echter Fan von Fusselrollen bin.

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1 Kommentare

  • Oh, das kenn ich nur zu gut: Gerade unsere Kimbi ist da doch seeeehr sensibel.
    Ich war letztens auch mal 4 Tage weg, mein Freund war daheim. Aber Kimbi ist trotz seiner liebevollen Pflege erstmal in den Hungerstreik getreten und hat nachts sogar in meinem Bett geschlafen. Dabei ist sie absolut keine „Bettkatze“. Bei ihr merke ich ganz besonders, wenn sie mich vermisst hat, obwohl sie normalerweise vom Schmusen gar nicht so viel hält.
    LG Nadine

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