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Alltag
Miau-Arten
10. August 2016
5

Lilli gehört zu den Katzen, die sehr viel mit uns reden und sogar „antworten“. Katie versucht das zwar ebenso und hat zugegebenermaßen ein super Timing beim herauslassen eines Lautes, doch sie ist in ihrer Kommunikation nicht ganz so ausgeprägt wie ihre Freundin.

Besonders wenn etwas passiert, ist Lilli nämlich lautstark zur Stelle und informiert uns. Und zwar so:

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Wenn wir länger schlafen und Lilli an der Tür kratzt und maunz , ist das erst mal nichts ungewöhnliches. Wenn sie damit jedoch nicht aufhört und sich einfach nicht von ihrer Mission abbringen lässt, dann ist irgendetwas passiert, das sie uns unbedingt zeigen muss.

Meistens hat eines der Mädels die Haare aus dem Magen an das Tageslicht befördert. Ist ja nicht so schön, wenn das ewig im eigenen Revier herumliegt. Also werden wir zum Saubermachen abkommandiert. Ohne Kaffee und ohne auch nur annähernd wach zu sein.

Allerdings war es auch schon so, dass es Katie danach nicht gut ging und sie schlapp im Wohnzimmer lag. Lilli führte mich an diesem Morgen nicht zur Unglücksstelle, sondern zu Katie. Es hätte ja ernst sein können, doch zu unserer Erleichterung war alles in Ordnung.

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Als Lilli nach ihrer komischen Fressen-ist-bäh-Krankheit endlich wieder in der Lage war Nahrung aufzunehmen, wurde ich auch geweckt und dann direkt von ihr in die Küche geführt.

Lilli drehte sich um, sah nochmal kurz hoch, ob ich ihr auch wirklich gefolgt bin, setzte sich vor den Napf, fing mit fressen an und schaute noch kauend erneut zu mir. Das war der schönste Moment nach dieser langen Phase in der wir wirklich Angst um sie hatten.

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Ansonsten bedeutet jedes weitere Miau bei uns einfach nur „Streicheln bitte“ oder „Leckerli!?“. Also meistens. Katie fiepst ebenso sehr gerne herum, wenn ihr schlichtweg langweilig ist.

Neuerdings faucht sie auch direkt, wenn sie irgendwo liegt und der Mensch sich zwar in der Nähe, jedoch nicht nah genug zum kraulen befindet. Dieser Laut ist eben hörbarer und wesentlich energischer als ihr Nicht-Miau.

Welche Miau-Arten kennt ihr von euren Vierpfötlern?

Über die Autorin

Großstadtkatze

Das bin ich: Petra Kichmann, zugezogene Dresdnerin mit fehlendem sächsischen Dialekt, katzenverrückt, jedoch ohne Hang zum Katzenkitsch. Die Mädels sind der Grund für den Blog, das Plüsch überall, die Sisalflächen und dafür, dass ich ein echter Fan von Fusselrollen bin.

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5 Kommentare

  • nilibine70 sagt:

    Tja, unser Walleewutz ist ein Quietschboy. Der kann nicht männlich, tief irgendwas von sich geben. Er quietscht, piept wie ein Vögelchen und wenn er sich unterhalten will, dann macht er „brrt“, ganz hell Er arbeitet eher mit Lautstärken, als mit Tonunterschieden

    Das stille Hinsetzen hat er aber auch drauf. Wie eine Statue sitzt er dann da und hypnotisiert eher. Lange. Ganz lange Und wenn wir dann nicht reagieren, macht er in seiner folgenden Aktion dann Unterschiede. Ich werde umgarnt, beschmust, angeschnurrt. Und der Mann wird gebissen

    • Er und Katie im Duett, das wäre es doch. Weshalb wirst du umgarnt und dein Mann eher nicht?

      • nilibine70 sagt:

        Er beschmust ihn genauso wild und mit Hingabe wie mich, aber mit Papa tobt er auch wilder rum. Da ist er dann unser kleiner Jack-Russell-Terrier. Das war von Anfang an so. Mein Mann ist den ganzen Tag mit ihm allein, ich bin ja arbeiten. Vielleicht liegt daran. So richtig glücklich ist er nur, wenn er uns beide da hat Für jedes seiner Bedürfnisse einen von uns. Bei mir schmust er wirklich wie ein Baby, pseudonuckelt, tretet, bedötscht mich von oben bis unten mit seinem Näschen, bei meinem Mann legt er sich selig schnurrend entweder unten im Sessel dicht an die Füße oder in seinen Arm… Wenn er mit mir spricht, dann gern mit diesem Brrt – Laut. Bei meinem Mann piept er

  • Also bei uns gibt’s ein paar Miau-Arten: „Was du schläft immer noch?“, „du hast aber was gutes zu Essen …“, „schau mal, was der fellige Freund da macht …“.
    Der Rest ist wohl ähnlich wie bei Euch …
    Total lustig, diesen stillen Protest (vor den Napf setzen) kennen wir total gut, wird bei uns immer gemacht.
    Ein wirklich netter Artikel

    Hinweis:
    kleiner RS-Fehler „Besondres“ / Anfang zweiter Absatz – nur zur Info.

    Liebe Grüße
    Felix und das ägyptische Katzentrio

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