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DoItYourself
Katzen(ge)sicher(t)
4. April 2016
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Einer von Katies Lieblings-Plätzen ist definitiv der Bereich um, hinter und auf dem Fernseher, kombiniert mit auf dem Receiver und inklusive auf selbigem mit den Krallen stecken zu bleiben. Sie hat es sich zudem zur Aufgabe gemacht, sämtliche Kabel dahinter vorzuzuppeln, klagend zu maunzen, weil sie alleine den Rückweg zum Wohnbereich vor dem Fernseher aufgrund von Enge nicht mehr findet und uns in den Wahnsinn zu treiben, wenn sie auf die nicht vorhandene Fläche oberhalb des Fernsehers springt um ihre artistischen Künste zu präsentieren.
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Meistens wartet sie mit ihren akrobatischen Einlagen jedoch auf den richtigen Moment: Sobald ich auf der Couch liege, geht die Show los. Angekündigt durch eine selten ertönende Abfolge von Miau-Klangfarben und dem nochmals kurzen Blick über die Katzenschulter, ob ich auch wirklich liege gibt es einen edlen Sprung, gefolgt von einer Katie, die auf dem Fernseher wie eine Seiltänzerin wirkt und sich bei zu heftigem Schwanken an der Wand abstützt. Mit nur einer Pfote versteht sich. Wenn schon, dann richtig cool. Ihr Ziel: Ich soll aufstehen. Entweder um mit ihr zu spielen, oder weil der Napf „leer“ ist oder die Dame jetzt gerne Leckerlis hätte.

Doch, ihr eindeutig vorhandenen Talent wird sie – zumindest auf unserem Fernseher – nun nicht mehr in der Form ausbauen können. Denn mein Freund, das Handwerkergenie, hat etwas gebaut, das Katie zwar als Podest oder Bühne nutzen kann, jedoch nicht mehr um mit Kabeln zu spielen, mit den Krallen am Receiver stecken zu bleiben oder für die nächste Aufführung von „Katie – Die Balanceshow“ zu trainieren.

Das Ergebnis ist ein Board mit Luftschlitzen und Plexiglas. Der Fernseher bekam eine Halterung für die Wand und Katie über die nächsten Tage richtig schlechte Laune.

Doch mittlerweile hat sie entdeckt, dass der Fernseher jetzt höher hängt. Also wurde ein neues Ziel ausgerufen: Höher Springen und das nächste Level der Balanceperfektion zu erreichen. Sie lässt zwar jetzt die Kabel und den Receiver in Ruhe, da sie nicht mehr herankommt, Seiltanzen muss aber sein. Natürlich bevorzugt dann, wenn das Publikum auf der Couch liegt…

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Über die Autorin

Großstadtkatze

Das bin ich: Petra Kichmann, zugezogene Dresdnerin mit fehlendem sächsischen Dialekt, katzenverrückt, jedoch ohne Hang zum Katzenkitsch. Die Mädels sind der Grund für den Blog, das Plüsch überall, die Sisalflächen und dafür, dass ich ein echter Fan von Fusselrollen bin.

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8 Kommentare

  • Was unseren Katzen nicht alles einfällt… Da muss man einfallsreich sein. Praktisch wenn man dann einen handwerklich begabten Mann zuhause hat. Aber eins ist ja klar: es werden bestimmt neue Plätze für die Kunststückchen gefunden. ????

  • ombiaombia sagt:

    Ha,ha, ha herrlich!

  • Vicky sagt:

    ja das kenn ich auch nur zu gut. Mein Kater Merlin tänzelt gerne genau vor dem Bildschrim rum und handtiert am liebsten am Satalietenkabel rum.ein kurzer stubs und das Bild flackert und Fraule steht aus^^
    Leider habe ich noch keine idee wie ich meine Kabel schützen kann. Muss auch selbst Handwerkeln weil ich keinen freund habe der mir sowas zimmert, aber selbst ist die Frau und kreativ noch dazu.
    Alles zur sicherheit von Gerät und Tiger

  • Tanja sagt:

    Sehr gut gelöst Und sieht auch noch ordentlicher aus.
    Der Surefeed ist übrigens angekommen – juhuu
    Werde die Tage anfangen, Mimmy dran zu gewöhnen und hoffe auf ein paar sehenswerte Fotos, die ich dir schicken möchte.
    Ich bin gespannt…
    Hab eine wundervolle Woche.

    Liebe Grüße, Tanja

  • nilibine70 sagt:

    Diven sind so! Und Divos auch! Bei uns heißt das Objekt allerdings „Standbox“ Damit kann man Papa ganz toll aus der Reserve locken: Vor die Box hocken, sehr interessiert gucken, schnüffeln. Näher hocken, noch mehr schnüffeln, Schwanz peitschen….Alles Indizien, dass gleich die Membran der Box attackiert wird

    Hat er noch nie gemacht, aber er tut gern so, weil Papa dann aufsteht und irgendwas veranstaltet, damit Walleemann von den Boxen ablässt :))) Clever, die Schätzeleins!

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