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Alltag
Spielen verbindet
3. Oktober 2018
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Was haben wir die vergangenen Monate mit den Mädels gespielt, damit die drei sich aneinander gewöhnen. Natürlich waren bestehende Spielzeuge bald nicht mehr interessant – außer für Elli, was sich bewegt muss erlegt werden. Wir horteten also kleinere Spieldinge an und lernten dabei etwas für Katie sehr wichtiges.

 

Regel Nummer 1 - Drei Katzen = Drei Spielzeuge

Da Neid, Missgunst und auch Angst an der Tagesordnung standen, war es unmöglich die Mädels auf nur ein Katzenspielzeug loszulassen. Also ging es in den nächstgelegen Zoofachmarkt. Ich bin mir ziemlich sicher, dass die dort Angestellten sich bis heute fragen, wieviele Katzen ich eigentlich besitze. „Irgendwas zwischen acht und zwölf“ hätte ich beim Blick in so manchen meiner Einkaufkörbe selbst getippt.

Viele der doch recht günstigen Produkte überlebten teilweise nicht mal den Transport. Wobei ich zugeben muss, dass ich einige Spielzeuge vorher stets selbst auf „Stabilität“ getestet habe und sagen wir mal so: Wenn es beim bloßen angucken aus Angst abbricht, liegt das garantiert nicht an mir und ist für die Katzen einfach nur ungeeignet

Regel Nummer 2 - Immer mit der Ruhe

Wer mehrere Katzen beherbergt weiß eines ganz genau: Sie sind nicht nur optisch unterschiedlich, besonders charakterlich ist es durchaus möglich, dass zwischen akut ausbrechendem Vulkan und ruhigem, stehenden Gewässer jede Nuance vertreten ist.

Während Mary zum Beispiel noch abwartet, welches Spielzeug nach fünf Minuten niemand haben möchte, sabbert und markiert Katie kurzerpfote alles an und Elli rollt sich einfach so auf dem Boden hin und her, weil die Chefkatze dies in kämpferischer Manier mit der knisternden Schildkröte vorlebt.

Regel Nummer 3 - Beobachten

Manchmal passiert es, dass Katzen bestimmte Stoffe nicht vertragen. Daher ist es wichtig, dass ihr nicht nur währenddessen, sondern ebenso danach mindestens ein Auge auf eure Vierpfötler werft. Bei Katie stellte sich heraus, dass sie auf Katzenspielzeug mit Katzenminze, Catnip und Baldrian zu späterer Stunde mit einem epileptischen Anfall reagiert.

Daher haben wir derartige Spielzeuge verbannt, zwar zu Lasten von Elli und Mary, jedoch befindet sich in unserem Sideboard noch jede Menge anderes Spielzeug. Langweilig wird es den Mädels so schnell definitiv nicht und wir sorgen dafür, dass spielen die Mädels auch weiterhin verbindet.

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Über die Autorin

Großstadtkatze

Das bin ich: Petra Kichmann, zugezogene Dresdnerin mit fehlendem sächsischen Dialekt, katzenverrückt, jedoch ohne Hang zum Katzenkitsch. Die Mädels sind der Grund für den Blog, das Plüsch überall, die Sisalflächen und dafür, dass ich ein echter Fan von Fusselrollen bin.

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1 Kommentare

  • Tigermom sagt:

    Autsch! Kein Spielzeug mit Katzenminze? Schade für Elli und Mary. Aber ich kann verstehen, dass epileptische Anfälle absolut nicht sein können.

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