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Alltag
Klublö
21. September 2015
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Lilli ist ein absolut zauberhaftes Wesen. Sie ist verschmust, lieb, macht keinen Blödsinn und eine absolute Vorzeigekatze. Doch Lilli hat ein Problem. Sie ist „klublö“.

Unsere Dicke versteht die Dinge immer erst nach einer Weile. In Tagen ausgedrückt, liegen wir teilweise bei 184, was in etwa einem halben Jahr entspricht. Aber: Wenn Lilli etwas verstanden hat, funktioniert es beim ersten Versuch perfekt.

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Ein Beispiel: Unsere Schränke im Wohnzimmer und die im Arbeitszimmer. Gut ein halbes Jahr war das Gebiet oberhalb der Schränke ganz klar in Katies Pfote. Ausser ihr kam dort auch niemand hoch, mein Freund zwar lang gestreckt zumindest im Wohnzimmer etwas, aber ich hatte selbst hüpfend keine Chance, Katie von ihrem Thron zu holen.

Eines Tages suchte ich Lilli vergebens. Sie saß plötzlich auf dem Schrank im Wohnzimmer. Katies und meine Mimik müssen, aus Lillis Blinkwinkel, ungefähr gleich staunend und fassungslos zugleich ausgesehen haben. Dieses Bild, Lilli auf dem Schrank, war übrigens eines der ersten Fotos, die den Weg zu Instagram gefunden hatten.

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Aber was ist nun „klublö“? Es ist die Abkürzung von Klug-Blöd. Soll bedeuten, dass sie in ihrer Blödheit, was durchaus liebevoll gemeint ist, wirklich klug ist. Wirklich! Noch ein Beispiel: Wir haben neue Näpfe, die ich euch in einem späteren Artikel noch genauer vorstellen werde. Jede Katze hat einen Napf für sich. Um genau zu sein reagiert er auch nur auf die einprogrammierte Katze und gibt erst dann das Futter frei, wenn sie sich direkt davor befindet.

Blöd: Lilli versteht das System nicht und ihr Napf gibt ihr einfach nichts fressbares.

Klug: Sie wartet bis Katie an ihren eigenen Napf geht, dieser sich öffnet und schwups steckt sie ihren Kopf von der anderen Seite des Napfes mit in das Futter.

Nochmal blöd ist dann jedoch, wenn sich der Napf wieder schliesst, weil Katie ihn verlässt und Lilli ihren Kopf noch drin hat. Aber wir arbeiten mit ganz vielen Leckerlies daran, dass Lilli bald wieder eigenständig und ohne permanent auf Katie warten zu müssen fressen kann.

Über die Autorin

Großstadtkatze

Das bin ich: Petra Kichmann, zugezogene Dresdnerin mit fehlendem sächsischen Dialekt, katzenverrückt, jedoch ohne Hang zum Katzenkitsch. Die Mädels sind der Grund für den Blog, das Plüsch überall, die Sisalflächen und dafür, dass ich ein echter Fan von Fusselrollen bin.

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1 Kommentare

  • Tanjas Bunte Welt sagt:

    Hihi genial, den Ausdruck kannte ich noch gar nicht. Wie heißt es so schön, blöd kann man eh sein, zu helfen muss man sich wissen
    lg Tanja und ihre Fellnasen Charly und Mephisto

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