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Wohlfühlen
Ruf der Freiheit
12. Mai 2014
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Endlich war es soweit. Nachdem wir das Katzennetz am Balkon angebracht hatten, durften Katie und Lilli zum ersten Mal in ihrem noch jungen Leben frische Luft schnuppern, Vögel ohne Glasscheibe dazwischen sehen und Dinge riechen, von denen sie bisher nicht mal zu träumen gewagt haben dürften.

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Die ersten Schritte waren zaghaft und der erste Blick, als die Balkontür offen stehen blieb, nicht wie gewohnt hektisch und mit dem begleitenden „NEIN“ zuging, sah sehr fragend aus. Doch die Neugier überwog und so wurde aufgeregt hin und her gerannt. Das Netz, die Möbel, die Kletterpflanzen – einfach alles – begutachtet, beschnüffelt und als Aussichtsturm genutzt. Insbesondere mein Freund.

Wenn er auf dem Sessel saß, war er der höchste, für die Kitten erreichbare Punkt. Somit also perfekt um weit in die Ferne sehen zu können. Nun gut, so weit in die Ferne nun auch wieder nicht. Aber immerhin ist der Himmel recht nah und auf dem Dach gegenüber sitzen und jagen sich gern verschiedenste Vögel.

Ursprünglich wollte ich Clematis auf dem Balkon pflanzen. Ich liebe Clematis. Doch die sind für Katzen giftig. Ebenso wie sämtliche Pflanzen, die schön sind. Bei Kletterpflanzen ist es jedoch noch schwieriger, Katze und Grünzeug artgerecht zusammenzubekommen. Wer nicht nur wilden Wein oder andere nicht blühende Kletterpflanzen haben möchte, ist in seiner Auswahl wirklich sehr eingeschränkt.

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Was am Ende bleibt und mit drei von vier Sternen im Puncto „Ansehnlichkeit“ für Mensch und Tier bewertet werden kann, ist die schwarzäugige Susanne. Wir haben zwei mit weißen Blüten. Mal ganz abgesehen davon, dass es im Baumarkt unserer Wahl an sich nur noch vier Pflanzen gab, diese alle weiße Blüten hatten und wir eigentlich orangefarbene wollten, sind wir am Ende doch ganz glücklich, diese Pflanze überhaupt ergattert zu haben.

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Nicht winterhart und 15,00 Euro das Stück. Schnäppchen ist was anderes. Aber dafür sind sie wesentlich weniger giftig für Katzen, als andere Arten ihrer Gattung. Falls eine von beiden – oder beide – doch mal unbemerkt an ihr knabbern, müssen wir nicht gleich in die Tierklinik. Bisher klappt auch alles ganz gut.

Sie haben nur an den Kletterpflanzen geschnüffelt, die kleinen Ranken aus dem Netz gezogen, abgebrochen und sie beim klettern als weiche Auffangstation genutzt. Aber alle leben noch und die schwarzäugige Susanne erholt sich von diesen Schikanen erstaunlich schnell.

Der Sommer kann jedenfalls kommen. Für uns alle.

Über die Autorin

Großstadtkatze

Das bin ich: Petra Kichmann, zugezogene Dresdnerin mit fehlendem sächsischen Dialekt, katzenverrückt, jedoch ohne Hang zum Katzenkitsch. Die Mädels sind der Grund für den Blog, das Plüsch überall, die Sisalflächen und dafür, dass ich ein echter Fan von Fusselrollen bin.

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2 Kommentare

  • Marlene sagt:

    Wir haben auch die Schwarzäugige Susanne in der kleinen Freiheit Finde die total schick.
    Dieses Jahr in gelb.

    Letztes Jahr hatte noch Kapuzinerkresse (hochrankend) selber gezogen. Dieses Jahr habe ich gar nicht dran gedacht. Vielleicht mache ich es noch.

    Levendel habe ich auch noch und dann habe ich noch ein paar rankende Blüten unerreichbar angebracht. Hoch auch deshalb weil ich nicht so viele Bienen & Co haben möchte und wenn dann für die Katerjungs unerreichbar sein sollen.

    Den Mädels einen schönen Frischluftsommer

    LG
    Marlene

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