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Alltag
Der Umzugswahnsinn
9. Oktober 2016
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Das eigentlich grausame an einem Umzug mit Katzen ist nicht der Tag, an dem es dann endlich soweit ist, sondern die Zeit davor. Allerdings weniger wegen dem sich wiederholenden „Katze(n) aus Kiste nehmen“ und den zeitnah auftretenden Armbeschwerden aufgrund dieser immer gleichen Bewegung. Mega stressig und nervenaufreibend sind die ganzen Besuche von Interessenten, die Nachmieter werden möchten.
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Kaum ein Wochenende an dem nicht fremde Menschen in deiner Wohnung stehen, sich diese ansehen, überall durchlaufen und die Katzen sowie die herumliegenden Streukrümel mal mehr und mal weniger süß finden.

Doch als Mieter hast du eben nicht nur Rechte, sondern auch Pflichten. Allerdings ist die Orientierung der meisten Menschen in fremder Umgehung nicht sonderlich stark ausgeprägt. Dies führte vermehrt dazu, dass Türen geöffnet wurden, die verschlossen bleiben sollten und die Eingangstür ohne nach links und rechts zu schauen plötzlich offen stand. Schockmomente.

Jedenfalls für mich. Mein Freund sieht das alles hingegen, ich zitiere: „nicht so verbissen“.

Denn woran Nicht-Katzenbesitzer oft einfach nicht denken, sind eben genau diese Vierpfötler, die sich über derart plötzliche Freiheitsangebote freuen und sie (versuchen) wahrzunehmen. So ist das jedenfalls bei Katie. Gucken geht zumindest immer.

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Doch spätestens in diesem Moment stehe ich bereits nach ihr greifend hinter der neugierigeren Katze.

Solche Situationen sind ein weiterer Beweis für die unterschiedlichen Charaktere der Mädels, denn Lilli guckt nicht, sie flieht. Schon beim Klingeln an der Tür gibt es für Lilli nur einen Weg: Ab hinter die Couch oder wahlweise ganz hoch auf einen Schrank. Katie rennt zur Tür und wartet. Übersät mit vollkommener Vorfreude auf neue Menschen die sie ganz bestimmt als erstes streicheln, wenn sie zur Tür hineingekommen sind.

Machen wir ja noch immer nicht. Nie.

Über die Autorin

Großstadtkatze

Das bin ich: Petra Kichmann, zugezogene Dresdnerin mit fehlendem sächsischen Dialekt, katzenverrückt, jedoch ohne Hang zum Katzenkitsch. Die Mädels sind der Grund für den Blog, das Plüsch überall, die Sisalflächen und dafür, dass ich ein echter Fan von Fusselrollen bin.

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8 Kommentare

  • Caren Manowski sagt:

    Das Problem mit der Türe kenn ich. Vor zwei Jahren ist hier Kernsaniert worden und wie im Film „Geschenkt ist noch zu teuer“ sind aus den zwei / drei Wochen 10 Monate geworden, in den immer mal wieder ein oder mehrere Handwerker hier ihrer Arbeit nachgingen. Da ich kein Risiko eingehen wollte habe ich die Tür zum Wohnzimmer (Durchgangszimmer nach dem Flur) am Anfang immer abgeschlossen, was sich auch als nötig erwiesen hat. Viele der Handwerker konnten oder wollten die Schilder die ich an die Türen geklebt habe nicht lesen!

  • In Sachen Umzug kann ich – Gott sei Dank – nicht mitreden, aber die Sache mit der Türe kommt mir sehr bekannt vor.
    Es ist immer ein Ärgernis, wenn der Postbote nicht einsieht das er die Tür schließen soll, wenn er schon reinkommt. Wenn Besuch ewig im Eingangsbereich den Fußabtreter zu Begutachten scheint oder der Nachbar mal eben „nur ganz kurz“ etwas braucht.
    Ich musste Cleo schon einmal quer durchs Stiegenhaus verfolgen und wieder einfangen, allerdings kam ausnahmsweise Ihre Angst durch und Sie war sich dann selbst nicht mehr so sicher.
    Trotzdem ein ungutes Gefühl bleibt immer …

    Liebe Grüße
    Felix, Cleo, Manet & Matt

  • Annette sagt:

    Das steht bei uns auch bald an – mir graut mega davor. Genau aus den Gründen mit der Türe. Werde versuchen dem Vermieter potentielle Nachmieter zur Verfügung zu stellen … schön, dass ihr es hinter euch habt!
    LG
    Netti

  • Hallo,

    ich wollte dir auch mal ein Kommentar da lassen. Ich habe den Blog erst vor ein paar Tagen gefunden, lese mich aber jetzt durch die einzelnen Artikel. Du schreibst wirklich unglaublich toll und die Bilder sind echt der Wahnsinn. Ich les hier gerne mit und freu mich für Katie und Lilly das sie so ein tolles Zuhause haben

    LG Caro

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