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Alltag
Update
7. Dezember 2016
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Bevor sich das Jahr dem Ende neigt noch ein Update zu Katie, was bei ihr als nächstes ansteht und wohin ich das Thema im Detail ausgelagert habe:

Seitdem ich euch unseren Verdacht mitgeteilt habe, hatte Katie zwei weitere Anfälle. Einen genau an dem Tag, als der Artikel dazu online ging. Glücklicherweise hat sie sich dabei nicht erneut verletzt. Zwischen den Anfällen geht es ihr mittlerweile jedoch richtig gut. Seit ein paar Tagen ist sie auch wieder ganz die „alte“ Katze: leicht nervig, interessiert und überall hochspringend.

Das Hochwürgen der Haare scheint nach wie vor der Auslöser zu sein, denn sonst verschonen sie die Anfälle. Selbst wenn sie zu schnell gefressen hat und deshalb das Futter wieder nach draußen befördert. Genau deshalb geben wir auch nach wie vor keine Medikamente. Wir möchten und müssen vorher abklären lassen, dass keine andere Erkrankung der Grund für die Anfälle nach dem Haarehochwürgen ist.

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Da wir privat zusätzlich einen schweren Krankheitsfall in der Familie haben war die Suche und Terminfindung in einer Tierklinik etwas langwieriger.

Doch nun haben wir eine Klinik und einen Termin:

Am 12.12. wird Katie außerhalb von Dresden geröntgt und ihr Bauch sowie auch das Herz werden via Ultraschalluntersuchung genau unter die Lupe genommen.

Ergibt dies keine Befunde, haben wir uns dazu entschlossen noch dieses Jahr eine Endoskopie, also eine Spiegelung, der Atemwege durchführen zu lassen. Deshalb gibt es dieses Jahr (fast) keine Weihnachtsgeschenke und die für die Familie fallen wesentlich kleiner aus. Und auch wenn es vielleicht das letzte Weihnachten in diesem familiären Kreis wird, nützt es nichts: Wir müssen bei der endgültigen Diagnose sicher sein und lassen deshalb jeden Euro in die Untersuchungen fließen.

Um euch mit Katies Krankheitsverlauf nicht zu nerven oder Leser, die etwas zarter beseitet sind, nicht zu verschrecken, gibt es einen neuen Blog der allerdings nicht ganz so intensiv wie Großstadtkatze betrieben wird.

Epilepsie bei Katzen

Zudem findet ihr dort zukünftig auch Klartext was die emotionale Lage angeht und eben vieles zum Thema an sich: www.epilepsie-katzen.de 

Auf Großstadtkatze wird Katies Krankheit und der Verlauf jedoch nicht weggeschwiegen, nur eben nicht so oft und ausgiebig thematisiert. Wer interessiert ist, kann dem neuen Blog gerne folgen.

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Über die Autorin

Großstadtkatze

Das bin ich: Petra Kichmann, zugezogene Dresdnerin mit fehlendem sächsischen Dialekt, katzenverrückt, jedoch ohne Hang zum Katzenkitsch. Die Mädels sind der Grund für den Blog, das Plüsch überall, die Sisalflächen und dafür, dass ich ein echter Fan von Fusselrollen bin.

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12 Kommentare

  • Hey ihr 3 Süßen,
    da kommt wohl heuer sehr viel bei euch zusammen . Das ihr heuer ein bisschen kürzer tretet was die Geschenke angeht und dafür alles tut um der Ursache auf den Grund zu gehen, muss man euch hoch anrechnen.

    Ich kann mich so gut in euch hineinfühlen und bekomme auch Gänsehaut bei dem Gedanken daran. Es ist einfach wie ein tiefes Loch in das man fällt und zwar von heute auf morgen. Es ist ein Tag wie jeder andere, doch dennoch ist es durch diesen „Anfall“ nie mehr so wie es zuvor war.

    Diese unbeschreibliche Angst und Ungewissheit, die man verspürt ist einfach unbeschreiblich. Ich denke oft an euch und wünsche euch das Allerbeste. Möge sich das ganze soweit es geht doch noch zum Positiven wenden oder euch dennoch einen fast normalen Alltag zurück bringen.

    Wir haben Rocco ja nach dem dritten Anfall auf Rat des Tierarztes und den Ergebnissen auf Tabletten eingestellt. Er bekommt jetzt in der Früh und am Abend jeweils eine Tablette. Die Anfangszeit war ganz schlimm, denn er war nicht wiederzuerkennen. Kein Fünkchen Lebensfreude und Energie war zu sehen. Wenn wir sparzieren gingen, torkelte er ganz langsam und ohne Elan hinter mir her. Unsere Runden wurden immer kürzer und es machte uns alle traurig. Jedes Spielzeug war uninteressant. Einzug und allein fressen, das tat er so wie früher. Darum hat er natürlich auch bisschen zugenommen.

    Die Eingewöhnungsphase der Tabletten dauerte ein paar Wochen, die zogen sich allerdings wie Monate und mittlerweile ist er eigentlich wieder recht aktiv und hat Lust auf Spiel & Spaß.
    Es ist zwar nichts mehr wie früher, aber wir sind zufrieden, dass es so ist wie es ist. Dankbar, dass er seit den 3 Anfällen keinen mehr hatte.

    Aber mit der Ungewissheit lebst du dennoch immer und jeden Tag. Es kann trotzdem heute oder morgen wieder so weit sein.

    Ich werde euch auf dem neuen Blog gleich abonnieren und alles rund um Katie und euch verfolgen. Auf alle Fälle denken wir ganz fest an euch und wünschen euch das Allerbeste.

    Fühlt euch gedrückt und ganz fest umärmelt

  • Laura sagt:

    Oh je, ich wünsche euch alles erdenklich Gute für morgen!
    Die Entscheidung, jeden Cent in die Untersuchungen fließen zu lassen, kann ich voll verstehen. Jeder, der eure enge Beziehung zu den Tieren kennt, wird dafür ohnehin vollstes Verständnis haben. Und ein weihnachtliches Miteinander wird euch die finanzielle Einschränkung dieses Jahr ja auch nicht nehmen. Alles Liebe für euch, Katie und eure Familie!

  • Bianca sagt:

    Ich wünsche euch alles Gute und die nötige Kraft und Ausdauer! Es geht auch wieder bergauf! VG von Teddy, Lucy und den dazugehörigen Katzeneltern ????

  • Ombia sagt:

    Ich wünsche euch alles gute! Gut wäre es jetzt eine Krankenversicherung zu haben, man kann aber leider bereits erkrankte Katze nicht mehr versichern. Unsere Versicherung erstattet alles.
    Hilft die Maltpaste gar nicht gegen würgen? Meli würgt nur wenn ich die Paste für 2-3 Tage vergesse.

    • Danke! Malzpaste verfüttere ich nicht. Solange mir keiner der Hersteller sagen möchte, was sich tatsächlich darin befindet: Nein danke. Die EU-Richtlinien lassen so einiges zu, was in Tiernahrung verarbeitet werden darf. Und das ist wirklich abartig.

  • Ich hoffe der Besuch in der Klinik wird helfen

  • Hey Mädels!
    Wir wünschen euch alles erdenklich Gute für den Termin und natürlich auch im allgemeinen. Jeder Tag ohne Anfall ist gut für alle.
    Die Entscheidung jeden Cent in Untersuchungen zu stecken statt in Geschenke empfinde ich persönlich nicht schlimm bzw sogar gut.
    Geschenke werden völlig überbewertet.
    Zumal ist es ja auch das beisammen sein, was kein Geschenk der Welt ersetzen kann.

    Wir sind in Gedanken bei euch.
    Alle Daumen und Pfoten werden gedrückt.

    Liebe Grüße von der Nordsee

    Kerstin mit Juno und Filou

    • Danke! Bisher haben wir noch immer Glück und Katie ist anfallsfrei. Toi, toi, toi. Normalerweise ist Weihnachten bei uns wirklich die Zeit, in der wir echte Träume der Familie erfüllen, nicht einfach schenken, sondern das Strahlen in den Augen hervorrufen. Aber dieses Jahr ist eh alles anders und es kommt wirklich nur darauf an, bei einander zu sein. Das wird zukünftig ein Traum sein, der nicht mehr erfüllbar ist. LG

      • Schenken mit Sinn und Verstand. Prima. Das gibt es ja leider nur sehr selten.
        Bei meinen Schwiegereltern bekommen wir jedes Jahr aufs neue Hausschuhe, Handtücher, Kochschürzen und einen kompletten Einkaufskorb mit Obst,Gemüse und anderen Lebensmitteln die wir nicht mögen oder sogar allergisch dagegen sind.
        Die Sachen gehen dann komplett in Spende. So nützen sie wenigstens jemandem anders.

        Genieße die gemeinsame Zeit :-*

        • Oh ja, das kenne ich. Wir verschenken diese Dinge weiter. Allerdings nicht im Sinne von „Geschenk“ sondern eher im Sinne von „Brauchste das?“. aber deine Variante ist auch super! Danke, genau das versuche ich auch.

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