Vierpfötler-News Juli 2026

Es ist wieder so weit, die Vierpfötler-News sind da! In diesem Monat erfahrt ihr welche Änderungen die EU zukünftig im Bereich des Tierschutzes plant, wie die französische Katze »Nini« nach vier Jahren und über 1.000 Kilometern zurück nach Hause fand und wie Google mit einer virtuellen Katze das Doomscrolling und Social-Media-Sucht eindämmen möchte.

Von Nizza nach Thüringen

Vier Jahre vermisst

Unglaublich aber wahr: Bereits seit vier Jahren vermisst eine Familie in Frankreich ihre Katze »Nini«. Sie war von heute auf morgen einfach verschwunden und tauchte nie wieder auf. Das konnte sie auch nicht, zumindest nicht in Frankreich. Denn »Nini« wollte raus in die Welt und schaffte es tatsächlich über Ländergrenzen hinweg. Nach über 1.000 Kilometern wurde Thüringen, genauer gesagt Dermbach im Wartburgkreis, ihre neue Wahlheimat. Wie die Katzendame gefunden wurde, was der Verein „Das Mietzhaus – Die Pfötchenretter“ damit zu tun hat und wie ihre französische Familie reagierte, erfahrt ihr auf mdr.de.

Katze sperrt Bildschirm

Erweiterung als App und für Chrome

Zugegeben ist diese News nur leicht kätzisch angehaucht, jedoch eignet sie sich perfekt um mit (unnötigem) Wissen zu glänzen. Kennen wir es nicht alle, wie schnell bei TikTok, Facebook oder Instagram aus Minuten plötzlich Stunden werden können? Ein Mal gescrollt und schon liegt der halbe Tag hinter uns. Google bietet dafür nun eine einfache, jedoch wirkungsvolle Lösung an. Mit der App, beziehungsweise dem Browser-Plug-in »Cat Gatekeeper« holt ihr euch eine übergroße und gut genährte Katze auf den Bildschirm, die diesen einfach mit ihrer Masse überdeckt. Wegschieben ist übrigens zwecklos. Wie das funktioniert und weitere Fakten zum Thema »Doomscrolling« gibt es auf der Seite Googlewatchblog.de.

Chip-Pflicht für Haustiere

EU beschließt neues Gesetz

Noch ist es zwar nicht in Kraft, doch lange soll es bis zum offiziellen Beschluss nicht mehr dauern: Zukünftig müssen alle Katzen und Hunde in der EU einen sogenannten RFID-Mikrotransponder unter der Haut tragen. RIFD bedeutet »radio-frequency identification« oder übersetzt »Identifikation via Radiofrequenz«. Dieser Mikrochip dürfte vielen Tierhaltern bereits bekannt sein und enthält eine 15-Stellige Zahlenfolge mit einem Ländercode, der Herstellernummer des Chip-Produzenten und einer individuellen Code-Nummer. Zudem plant die EU Mindeststandards für die Haltung von Haustieren, darunter wohl auch Regelung über Verstümmelungen, zu denen übrigens sogar das Krallen schneiden zählt und dem Verbot von Qualzuchten. Details zum geplanten Tierschutzgesetz gibt es unter BR.de.


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Großstadtkatze

Das bin ich: Petra Kichmann, zugezogene Dresdnerin mit fehlendem sächsischen Dialekt, katzenverrückt, jedoch ohne Hang zum Katzenkitsch. Die WG-Mitglieder sind der Grund für den Blog, das Plüsch überall, die Sisalflächen und dafür, dass ich ein echter Fan von Fusselrollen bin.

Dieser Beitrag hat einen Kommentar

  1. Jürgen

    Toll geschrieben und sehr informativ. Wie so oft Teile ich deine Artikel immer wieder gern mit meiner Katzengruppe.
    Danke und gern mehr.

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