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Alltag
Früher und heute
21. Dezember 2015
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Weihnachten. Das bedeutet Räuchermännchen mit Tannenduft, ein Weihnachtsbaum mit leuchtendem Lametta und glitzernden Baumkugeln. Dazu Engelsfiguren im Raum, wahlweise „Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“ oder (mein Favorit jedes Jahr aufs neue) „Die Muppets Weihnachtsgeschichte“. Klingt doch super, oder? Finde ich auch. Ist bei uns jedoch nicht so.
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Weihnachten mit Katze(n)

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Die Räuchermännchen mussten vom Schrank verschwinden, da die Mädels ihnen durch feiges anpföteln und herunterwerfen inoperable Schäden zugefügt haben. Ein Weihnachtsbaum mit leuchtendem irgendetwas führt nur dazu, dass ständig irgendwo mindestens eine Pfote herausschaut oder auch ein Kopf der permanent ein weihnachtliches „Miau“ anstimmt, da der Tannenbaum im Kampf gewonnen hat und die Katze fest hält. Oder eben auch nicht und der Baum inklusive bis vor kurzem noch im Ganzen glitzernden Baumkugeln zertrümmert auf dem Boden liegt.

Das mit dem Weihnachtsfilm streben wir zwar auch jedes Jahr an, jedoch ist es verdammt schwer zu dem Ton auch ein Bild zu bekommen, wenn Katie ständig vor dem Fernseher hin und her läuft, auf ihn springt oder drüber und sich im Anschluss bis zum Ende des Films wie eine ausgebreitete Fledermaus vor ihn stellt.

Silvester ist übrigens ganz ähnlich. Nur mit dem Unterschied, dass ich mich bei jeder Knallerbse fürchterlich erschrecke und zucke, während die Mädels tiefenentspannt vor den Fenstern sitzen, um sich in aller Ruhe die bunten Gebilde am Himmel anzusehen.

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Doch zumindest für die Räuchermännchen haben wir mittlerweile eine Lösung gefunden: Mein Freund mag den Geruch der Räucherkerzen sehr. Daher sitzt er jetzt immer frierend, zitternd und  im wörtlichen Sinne „eisern“ auf dem Balkon. Natürlich nicht alleine. Mit seinem Räuchermännchen versteht sich.

Weihnachten ist halt die schönste Jahreszeit. Gerade mit Katzen.

Über die Autorin

Großstadtkatze

Das bin ich: Petra Kichmann, zugezogene Dresdnerin mit fehlendem sächsischen Dialekt, katzenverrückt, jedoch ohne Hang zum Katzenkitsch. Die Mädels sind der Grund für den Blog, das Plüsch überall, die Sisalflächen und dafür, dass ich ein echter Fan von Fusselrollen bin.

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3 Kommentare

  • Anna sagt:

    Bei den beliebten Weihnachtsfilmen kann man auch „Die Geister, die ich rief“ noch aufzählen.

  • Sabine K. sagt:

    Bei uns heißt Weihnachten:

    Traurige Dosi und Minimaldeko

    Aber erst seit Walleezeiten angebrochen sind. Vorher die zwei die waren da gaaanz anders! Der Baum war nur bedingt interessant und auch die Deko…seufz….

    Ich vermisse unseren schönen Herrn Nordmann sehr und auch die Lämpchen an den Fenstern. Die einzige Bastion, die ich nicht kampflos aufgebe, ist die Weihnachtsmannsammlung meiner Mutter inklusive dekorativ hindrapierten Weihnachtskarten auf der Kommode im Flur. Da lass ich mich einfach nicht beirren. Wenn Monsieur Tüpfel da mit seinem Bräsen dringesessen hat, stell ich alles wieder hin. Auch drölf mal am Tag! So!

    Sylvester ist auch bei uns sehr entspannt. Das erste mit dem Walleemann war ich auch total aufgeregt, wie es wohl wird. Er war ja grad ein 3/4 Jahr jung und ich hab gedacht, ohgottogott, hoffentlich hat der Kleine auch keine allzu große Angst….öhm…nö. Hat er nicht. Er hälts da so wie Eure Mädels und würd wahrscheinlich am liebsten jedem Knaller, jeder Rakete nacheilen und die fangen.

    Nun ja… Frohe Weihnachten mit Euren Mädels auf alle Fälle!

    Liebste Grüße
    Bine

  • Weihnachten ist wohl immer spannend

    Wir hatten letztes Jahr das erste Weihnachtsfest mit Greta und waren schon sehr gespannt … ja wir hatten schon fast etwas Angst, ob der Baum wohl die Tage überleben wird. Doch Greta hat sich nur einen kuscheligen Platz unter dem Baum gesucht, auf einer flauschigen Decke und es machte fast den Eindruck, dass sie diese Stimmung genießt. – Wir waren überrascht – nix ist passiert.

    Heuer haben wir Edina dazu bekommen und sie ist das Gegenteil von Greta – Wir haben heuer das erste mal Plastikkugeln gekauft, denn die Scherben von herunterfallenden Kugeln, bergen nicht nur Gefahren für den Mensch. – nicht dass sich wer verletzt.

    Bei uns wird auch fanatisch Geräuchert, aber unser Räucherwerk scheint noch nicht interessant zu sein für unsere Mitbewohner. Wir können noch gemütlich im warmen Wohnzimmer oder in der Küche den orientalischen Duft aus dem Oman genießen – Kannst ja mal deinen Mann vorbeischicken auf eine „warme“ Tuftbrise

    Das erste Silvester von Greta war komplett unspektakulär – Sie hat geschlafen und gar nix mitbekommen. Mit Edina fürchten wir heuer aber eine etwas andere Reaktion. – Ich hoffe es wird nicht allzu schlimm.

    Wir freuen uns auf alle Fälle auf die warme, kuschelige Zeit vor dem Kamin

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