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Alltag
(Keine) Pflanzen
15. Februar 2014
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Immer wenn ich bei Freunden war, die Katzen haben, fragte ich mich, weshalb es wenig bis gar keine Pflanzen in der jeweiligen Wohnung gab.

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Auf den Gedanken, dass das etwas mit den Katzen zu tun haben könnte bin ich nicht mal ansatzweise gekommen. Dementsprechend haben hatten wir natürlich auch überall Pflanzen und Blumen stehen.

Doch dann kam Katie und zeigte uns umgehend, wie sehr sie Pflanzen mochte. Insbesondere entwickelte sie eine Vorliebe für unsere Kakteen, das Einblatt und den Elefantenfuß. Den Elefantenfuß nutzte sie als Kletterbaum und verhedderte sich regelmäßig in der Krone, um dann zu maunzen und zu schreien, was das Stimmchen hergab.

Richtig toll fand sie es aber, mit Anlauf und im Flugmodus in das Einblatt zu springen. Dementsprechend platt ist die Pflanze jetzt auch. Sie hat wirklich Wunden davon getragen: Abgrebrochenen Blätter, junge Blättchen, die einfach keine Chance auf ein ehrliches Leben hatten und freigelegte Wurzeln, deren ursprüngliche Bedeckung durch Erde nun im Staubsauger die letzte Ruhe fand.

Gern hätte ich euch an dieser Stelle ein Bild der Pflanze gezeigt. Da diese sich jedoch in der „Erholungsphase“ im Schlafzimmer befindet, erspare ich euch und mir selbst diesen Anblick. Die einzige Pflanze, die außerhalb des Schlafzimmers, das jetzt übrigens das reinste Biotop geworden ist, überlebt hat, ist die Aloe Vera. An ihr haben zwar beide Kitten schon geknabbert, jedoch schnell festgestellt, dass sie nicht schmeckt. Drauf springen scheidet zudem aufgrund der spitzen Blätter aus.

Um es trotzdem etwas grün zu haben, hatten wir die glorreiche Idee künstliche Pflanzen zu kaufen. Ursprünglich waren es drei. Ursprünglich. Denn keiner hat gesagt, das Plastik nicht schmeckt. Insbesondere den Kitten wurde das so wohl noch nicht mitgeteilt. Lediglich der kleine künstliche Kaktus steht noch in voller Pracht. Es ist allerdings nur eine Frage der Zeit bis eine von beiden Zähne hat, die stark genug sind. Sie versuchen es schon regelmäßig. Bisher gewinnt aber immer der Kaktus.

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Über die Autorin

Großstadtkatze

Das bin ich: Petra Kichmann, zugezogene Dresdnerin mit fehlendem sächsischen Dialekt, katzenverrückt, jedoch ohne Hang zum Katzenkitsch. Die Mädels sind der Grund für den Blog, das Plüsch überall, die Sisalflächen und dafür, dass ich ein echter Fan von Fusselrollen bin.

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2 Kommentare

  • Carmen sagt:

    Einblatt und Elefantenfuss sind meines Wissens nach sehr giftig für Katzen. Auch ich hatte beides in der Wohnung. Sind allerdings aus dem Haus verbannt worden, als zwei Fellnasen eingezogen sind. Meine letzte Katze ist an einer Vergiftung gestorben. Ob es an den Zimmerpflanzen lag, kann ich nicht mit Bestimmtheit sagen. Ich bin jetzt allerdings auf Nummer sicher gegangen und habe alle Pflanzen die giftig sein sollen „entsorgt“

  • Caren sagt:

    Ich mag meine Pflanzen, zumal sie mir dank der neuen Blumentöpfe (lechuza) auch anzeigen wann gegossen werden muß. Neben drei hängenden Blumentöpfen, habe ich in der Regel zwei bis drei Katzengrastöpfchen und den einen oder anderen Zimmerbambus, die ich so alle 2-3 Wochen ersetzte. Neben einer großen Palme habe ich einen Benjamini an die die Katzen nicht gehen.

    Auf dem Balkon habe ich etliche für Katzen ungiftige Pflanzen, angefangen habe ich da mit dem Greenpack Katze von Rühlemanns und einem kleinen Stück Rollrasen. Inzwischen habe ich eine Weidenlaube (Weidenzweige über die Osterzeit in Wasser gestellt und die mit Wurzeln dann mit einigen cm Abstand in einen Topf gepflanzt, oben zusammengebunden) mit Katzenkräutern rundrum, der auch sehr gemocht wird.

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