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Wohlfühlen
Die neue Katze
2. Juli 2014
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Katie ist der lebende Beweis, dass die Kastration zu einer wirklichen Veränderung im Wesen und Verhalten einer Katze führt. Vor der Kastration hat sie uns abends teilweise wirklich zur Weißglut gebracht, indem sie immer und immer wieder mit den Pendellampen gespielt hat oder hinter den Fernseher springen wollte.

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Bei uns gibt es keine „Strafen“, von denen des Öfteren insbesondere in den facebook-Gruppen zu lesen ist. Das ist der Katze gegenüber nicht fair. Sie muss doch ebenso Grenzen austesten. Gut, Katie hat jetzt fast ein Jahr getestet und irgendwie trotzdem kein Ergebnis erzielen können. Außer vielleicht, dass es riesigen Spaß macht, Herrchen und Frauchen zu nerven, bis sie aufstehen, ihr folgen und sie dann im Flur gestreichelt wird. Flur ist irgendwie Streichelzone. Weshalb auch immer.

Seit der Kastra nervt sie uns mit diesem Verhalten zwar auch noch, aber unregelmäßig und mit einer niedrigeren Intensivität. Zudem hört sie plötzlich auf ihren Namen und ist noch verschmuster als vorher. Sie „spricht“ auch mehr und Lilli und sie gurren um die Wette. Katie ist wirklich eine ganz andere Katze geworden. Sie wirkt lebensfroh und vollkommen zufrieden. Vorher war sie immer so ein kleines Nervenbündel, hat sich ständig gekratzt und kurz bevor sie wieder rollig wurde, war sie – insbesondere Lilli gegenüber – unausstehlich.

Jetzt, in diesem Moment zum Beispiel, während ich diese Zeilen schreibe, liegt Katie in ihrem Bettchen auf dem Schreibtisch. Also direkt neben mir. Sie wird natürlich gestreichelt, aber sobald ich die Hand weg nehme um die Maus oder Tastatur zu bedienen, gibt es ein kleines, leises und krächzendes „Miau“. Wenn ich zu Hause bin, weicht sie mir kaum von der Seite. So wie eben jetzt. Hauptsache dabei.

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Lilli ist in solchen Momenten übrigens meistens bei meinem Freund. Also im gleichen Raum wie er. Sie liegt auf dem Kratzbaum und manchmal kommt sie zu ihm rüber, um sich ein paar Minuten ihre Streicheleinheiten abzuholen. Lilli hat sich nach der OP kaum verändert. Sie liegt mehr rum, aber sonst ist sie wie sie auch schon vorher war: Balkonverliebt und schmusebürftig.

Über die Autorin

Großstadtkatze

Das bin ich: Petra Kichmann, zugezogene Dresdnerin mit fehlendem sächsischen Dialekt, katzenverrückt, jedoch ohne Hang zum Katzenkitsch. Die Mädels sind der Grund für den Blog, das Plüsch überall, die Sisalflächen und dafür, dass ich ein echter Fan von Fusselrollen bin.

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