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Alltag
Eine Frage der Gewohnheit
14. Februar 2015
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Als Katie ganz klein und noch ohne Lilli war, haben wir jeden Abend bis zum Umfallen mit ihr gespielt. Das ist eines der Dinge, die sie bis heute nicht vergessen hat und immer wieder einfordert. Wenn ich jedoch keine Zeit habe, weil ich an diesem Blog schreibe oder mir die Couch gerade schlichtweg gemütlicher erscheint als auf dem Fussboden zu sitzen, um mit den Mädels Schnürsenkel zu jagen, dann wird insbesondere Katie – wie in der Snickers-Werbung – zur echten Diva.

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Katie nervt endlos und fummelt die Glühbirnen aus unseren Pendellampen. Die Phase, diese einfach nur anzuschupsen und sich dann meckernd darunter zu setzen, hat sie nämlich überwunden.

Die Glühbirne zu entfernen ist auch wesentlich sinnvoller. Denn dann MUSS einer von uns aufstehen und sie aufheben. Durch bloßes „Nein!“ schreien fädelt sie sich nämlich nicht wieder zurück in die Fassung. Wenn sich keine Glühbirnen in Pfotenreichweite befinden, weil ich im Arbeitszimmer am Rechner sitze, wird die Minute genutzt in der ich kurz den Raum verlasse. Ihr könnt euch gar nicht vorstellen, wie lebensnotwendig es geworden ist, vor dem Hinsetzen am Schreibtisch auf den Stuhl zu sehen.

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Lebensnotwendig für alle Beteiligten. Die Mädels haben nämlich ein neues Lieblingsspiel, wenn sich keiner mit ihnen beschäftigt: Sitzblockade.

Wenn ich also wieder zurück in das Arbeitszimmer gehe, hat mindestens eine Katze die Sitzfläche des Stuhl komplett ausgefüllt. Der Platz, der mir gelassen wird lässt sich mit den Worten „ein Zentimeter ist besser als keiner“ sehr gut beschreiben. Liegt Katie alleine dort herum, hat sie irgendwann Erbarmen und lässt sich einen weiteren Zentimeter nach hinten schieben. Allerdings muss ich dann jede Sekunde damit rechnen, etliche Krallen im Rücken oder eine ganze Katze plötzlich auf den Schultern zu haben, da sie gern spontan ihre fünf Minuten bekommt und mich als perfekten Kratzbaum fehlinterpretiert.

Im Wohnzimmer funktioniert die Sitzblockade übrigens auch sehr gut.

Über die Autorin

Großstadtkatze

Das bin ich: Petra Kichmann, zugezogene Dresdnerin mit fehlendem sächsischen Dialekt, katzenverrückt, jedoch ohne Hang zum Katzenkitsch. Die Mädels sind der Grund für den Blog, das Plüsch überall, die Sisalflächen und dafür, dass ich ein echter Fan von Fusselrollen bin.

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5 Kommentare

  • Huhu ihr Süßen,

    haha ich liebe es einfach deinen/euren Blog zu lesen, es ist einfach so als ob ich mich hinein fühlen könnte Warum soll es dir anders gehen als mir *g*

    Wir Katzenbesitzer haben es halt nicht „einfach“

    Das nicht mal Glühbirnen vor ihnen sicher sind, puh sehr raffiniert muss ich sagen.Das Platzproblem dass bei euch herrscht, haben wir in dem Sinne eigentlich nicht weil sie ja viel im freien Unterwegs sind oder in ihrem Katzenzimmer.

    Irgendwie muss ich echt immer schmunzeln wenn ich lese was sich die süßen Felltiger einfallen lassen bzw. welche Macken andere Katzen haben.

    Und das mit den Gewohnheiten da könnte ich auch ein Lied singen. Ich streue immer ein paar Leckerlis auf verschiedene Plätze in ihrem Katzenzimmer, damit sie etwas beschäftigt sind wenn ich zur Arbeit gehe.

    Wenn ich einmal nicht gleich damit beginne, geht Bobby Brown zb. vorher schon auf die Suche und will mir so sagen: Hey Frauli , komm mach schon , ich warte doch auf die „Sucherei“.

    Oder er hüpft mir mal ganz dezent wenn ich am Boden hockerl auf den Rücken herum *g*

    Heute morgen, schau ich beim Schlafzimmer Fenster hinaus, Bella sitzt gelassen am Sessel und döst etwas und Bobby miaunzt schon herum und ist ganz nervös, hatte wohl schon Hunger obwohl der Napf mit Trockenfutter noch voll war. Aber Monsieur wollte wohl die morgendliche Portion Nassfutter und die „Suchleckerlis“ schon.

    Sie haben auch eine innere Uhr, wenn ich mit dem Auto nach Hause komme, erwartet mich das 3 köpfige Rudel bereits am Gartentor…

    Hach , wie langweilig wäre es ohne unsere Felltiger oder

    Liebste Grüße Heike & ihre 3 Felltiger und natürlich Abenteurer Rocco

  • Also süß ist das Verhalten ja schon irgendwie Aber Glühbirnen rausdrehen? Wow.. Egal wie fest die eingedreht sind?

  • TanjasBunteWelt sagt:

    Haha oje, und ich dachte nur mir geht es so mit dem „Weggegangen Platz gefangen“ Spiel meiner Kater
    Also Glühbirnen raus drehen ist ja schon ein Kunststück!
    Der Blick, wenn man zurück an seinen Platz kommt, ist immer genial und man kann da nie böse sein.
    Mein Mesphisto lässt sich ja noch nach hinten schieben, so das ich zumindest auf meinen letzten Zentimeter meines Hinterns noch gerade so sitzen kann. Charly hingegen rührt sich null und lässt sich auch nicht bewegen, er zeigt sofort seinen Unmut und springt auf die Rückenlehne und ich bekomme eine Rüge mit seiner Tatze.
    Schönen Abend noch und LG auch an deine zwei Damen

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