2 Minute(n) Lesezeit
Alltag
Transportbox
14. Oktober 2020
6

Es scheint für die Mädels nichts schlimmeres zu geben, als in die Transportboxen zu müssen. Wobei durchaus Unterschiede beim Grad der Verweigerung und Kreativität der genutzten Flucht-Taktiken existieren: Elli zum Beispiel verwandelt sich in eine übergroße Fledermaus und Mary entdeckt die Fähigkeit, sich allein durch die clevere Nutzung ihrer Krallen an jedem erdenklichen Untergrund schlichtweg festzusaugen.

 

Völlig entspannt

Allein Katie sieht kein Problem darin, in die Box zu gehen. Freiwillig und ohne Leckerli. Kurz gerufen, hinein gezeigt und schon befindet sich Katze an Ort und Stelle. Zwar wird ihr nach ein paar Minuten klar, dass irgendwas nicht stimmt, doch sie trägt die Situation mit völliger Gelassenheit.

Ebenso wie Rosi. Fast zumindest. Bei ihr benötigt es einen großen zeitlichen Zwischenraum, um sich ebenso einfach in die Transportbox locken zu lassen. Was gestern noch problemlos funktionierte, endet am Tag darauf mit Fauchen, Protest und einer Menschin, die Rosi mit allen verfügbaren Kräften in die Box schiebt.

Oh no

Elli und Mary hingegen sehen das alles nicht ganz so entspannt. Während Elli ihre nicht vorhandenen Fledermaus-Flügel ausbreitet und so selbst für ein universales Wurmloch zu groß wäre um hineinzupassen, läuft Mary einfach weg.

Durch ihren ganzen Lebensbereich, fast schon im Kreis. Glücklicherweise kommt sie kaum auf die Idee, sich auf einem der Schränke zu verstecken, denn dann hätte sie tatsächlich gewonnen und die Einzige von uns beiden, die die Flucht antreten müsste, wäre ich.

Gefühle

Kurz bevor Mary und Elli dann doch in den Boxen verschwunden sind, zeigt sich allerdings, dass es sich bei den beiden um echte Angst handelt: Sie lassen Urin. Mary beruhigt sich dann im Inneren zwar sehr schnell wieder, doch Elli brüllt beim Heruntertragen das gesamte Wohnhaus zusammen.

So sehr, dass besorgte Nachbarn schon des Öfteren ihre Türen öffneten um sicher zu gehen, dass es sich wirklich nicht um ein ausgesetztes Kleinkind handelt. Ein Funfact noch am Rande ist, dass Elli nach der Rückkehr in ihr vertrautes Zuhause, den ganzen Tag schlafend verbringt, natürlich an nur einem Ort: in der Transportbox.

Über die Autorin

Großstadtkatze

Das bin ich: Petra Kichmann, zugezogene Dresdnerin mit fehlendem sächsischen Dialekt, katzenverrückt, jedoch ohne Hang zum Katzenkitsch. Die Mädels sind der Grund für den Blog, das Plüsch überall, die Sisalflächen und dafür, dass ich ein echter Fan von Fusselrollen bin.

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6 Kommentare

  • Super geschriebener und informativer Artikel :-). In diesen Blog werde ich mich noch richtig einlesen

  • Tigermom sagt:

    Bei uns brauchts 2. Einen um die Katze „passend“ zu machen und einen, der ganz schnell die Tür zu macht. Vom Tierarzt nach Hause ist nie ein Problem

  • Evelin Noack sagt:

    4 Katzen eintüten, wow. Ich bin bei einem schon am Ende. Am besten gelingt es mir, wenn ich die Box hochkant stellend den Kater reinrutschen lasse. Vorausgesetzt ich krieg ihn aus seiner Schutzecke heraus.

  • Kristina sagt:

    Auch die Fahrten in die Tierklinik waren nicht ganz ohne 😅

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