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Alltag
Glück pur
19. Juni 2016
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Unsere Vierpfötler sind, wenn wir von den ganzen Begebenheiten wie Schlittenfahren, nächtliches Schreien und permanent vor den Füßen herum laufen einmal absehen, die perfekten Unterhalter. Sie bringen uns zum Lachen, zwingen uns zur Entspannung und das Allerwichtigste: Sie machen uns glücklich.

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Wenn mindestens eine der Katzen auf mir liegt und zu schnurren beginnt, stellt sich sofort Entspannung ein. Parallel zwar auch der unmittelbar dringende Wunsch, das Badezimmer aufzusuchen, da das getrunkene Wasser der letzten Stunden geballt wieder heraus möchte, gefolgt von heimlicher Verzweiflung, weil sich die Fernbedienung aufgrund des eingeschränkten Radius plötzlich viel zu weit entfernt befindet, aber das ist der Moment der schnurrenden Katze wert.

Lilli ist bei uns eher der Entspannungsmotor. Sobald sie anfängt sich zu entspannen beginnt müssen wir den Fernseher minimum zwei Stufen lauter schalten, sonst haben wir Stummfilm mit brummendem Unterton. Katie hingegen ist der Spaßvogel in unserem Rudel. Auch die nervigste und penetranteste von Allen, doch das jetzt auszuführen würde den Rahmen sprengen. Katie ist diejenige, die für die witzigsten Begebenheiten sorgt, indem sie beispielsweise so lange mit der Pfote auf Lilli einschlägt bis diese sie putzt. Lilli scheint genau dies auch als Aufforderung dazu zu sehen.

Katie und die Mimik

Oder auch, weil Katie es sich mitten im Gähnen doch anders überlegt und lieber maunzen möchte – oder auch nicht, sondern einfach nur merkwürdig guckt. Das sieht dann übrigens so aus:

Die witzigen Momente bei Lilli sind es meist eher im Nachhinein. Wenn sie vom Kratzbaum fällt, weil sie ihren eigenen Körperumfang für locker drei Mal drehbar auf der Kratzbaumliegefläche hält – Fehleinschätzung.

Lilli gehört auch zu den Katzen, die mindestens ein Mal am Tag ihre „fünf Minuten“ bekommen und dann wie eine Angestochene, mit weit aufgerissenen Augen durch die Wohnung saust und plötzlich Höhenmeter hinter sich lässt, auf die wir sie vor einer Minute noch heben mussten, damit sie sich beim dritten Versuch hinauf zu springen nicht doch noch verletzt.

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Aber es ist nunmal so, dass Katzen sich in den für den Menschen stressigen Momenten nicht aus der Ruhe bringen lassen und genau dann gestreichelt werden wollen, wenn „keine Zeit“ ist. Sie möchten spielen, wenn der Mensch einfach nichts tun möchte. Doch am Ende liegen die Vierpfötler meist richtig und wissen manchmal eben einfach besser, ob jetzt eher Ruhe oder Action angesagt ist.

…Zumindest ist dieser Gedanke immer wieder auf’s Neue meine Motivation aufzustehen oder eben liegen zu bleiben.

Über die Autorin

Großstadtkatze

Das bin ich: Petra Kichmann, zugezogene Dresdnerin mit fehlendem sächsischen Dialekt, katzenverrückt, jedoch ohne Hang zum Katzenkitsch. Die Mädels sind der Grund für den Blog, das Plüsch überall, die Sisalflächen und dafür, dass ich ein echter Fan von Fusselrollen bin.

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1 Kommentare

  • Caren Manowski sagt:

    Ja das zur Ruhe bringen, von uns Zweibeinern ist hier eine wichtige Tätigkeit, Hausarbeit usw. ist überbewertet.
    Hier wird das Personal auch direkt gerufen wenn ein Streicheldefizit auftritt, den das geht ja gar nicht.
    Bei den wilden 5 Minuten ist hier auch jede Katze anders. Amira die Chefin, sonst sehr auf Eleganz und Würde bedacht schlägt dann die tolpatschigsten Kapriolen. Ihre Tochter Tiana hat dann so einen speed drauf das jeder sich an die nächste Wand stellt. Und last not least unser Zamiro hoppelt den Damen mehr hinterher als das er selbst losbraust. Also gibt es auch hier immer was zu Lachen seit das Trio-Inernale hier wohnt.

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