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Alltag
Perlenketten
30. Juni 2016
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Obwohl wir vor dem Einzug der Mädels schon viel gesaugt haben, hat sich diese Tätigkeit seit ihrer Anwesenheit mindestens verdoppelt. Natürlich auch wegen den Katzenhaaren und dem besagten Streu, allerdings insbesondere wegen unserem tierischen Staubsauger: 

Lilli. Sobald Leckerlis sich nach dem Wurf für eine Landestelle auf dem Boden entschieden haben, sind sie auch schon wieder verschwunden. Lilli frisst gnadenlos jedes Einzelne, ganz gleich was sich in dessen Umgebung befindet.

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Wie ein paar von euch wissen, habe ich sehr lange Haare. In diesem Punkt sind sich die Mädels und ich auch sehr ähnlich, denn nicht nur ihre liegen permanent in der Gegend herum. Wenn also ein Leckerli auf den Boden trifft, sich dort parallel ein oder mehrere Haare von mir bereits befinden und Lilli ihrer Leckerlisucht frönt, passiert genau eines: Sie frisst meine Haare einfach mit. Erstmal an sich auch nicht schlimm.

Ein paar Tage später jedoch ist es irgendwas zwischen witzig und nicht schon wieder.

Denn so ein menschliches Haar lässt sich nunmal nicht verdauen, es kommt in dem zu sich genommenen Zustand wieder heraus. Allerdings am anderen Ende der Katze. Nicht allein. Als Perlenkette. Wedelnd. Bilder erspare ich euch an dieser Stelle. (Dafür seht ihr Lilli, wie sie mit ihrem Plüschball spielt. ) Ich würde auch gar nicht zum fotografieren kommen, da ich Lilli, der dies immer sichtlich peinlich ist, helfe und mit allen mir zur Verfügung stehenden Mitteln versuche, das Haar samt kugelförmigem verdauten Futter zu entfernen.

Doch das ist gar nicht so leicht, denn Lilli rennt immer weg (und wir müssen zugegebenermaßen ziemlich lachen, da sie maunzend durch die Wohnung läuft und die Kette wie ein Pendel im Laufwind wedelt). Wenn es jedoch geschafft ist und Lilli von ihrem Anhängsel befreit wurde, werde ich beschmust. Ewig. Zum Glück – stellt euch mal vor, Lilli wäre nach so einem „Vorfall“ am Ende noch sauer.

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Über die Autorin

Großstadtkatze

Das bin ich: Petra Kichmann, zugezogene Dresdnerin mit fehlendem sächsischen Dialekt, katzenverrückt, jedoch ohne Hang zum Katzenkitsch. Die Mädels sind der Grund für den Blog, das Plüsch überall, die Sisalflächen und dafür, dass ich ein echter Fan von Fusselrollen bin.

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3 Kommentare

  • Tanja sagt:

    Oh wei, die Arme ???? Aber lustige Bilder in meinem Kopf ????
    Ich kenne das von Nachbars Kater. Der hat oftmals die harten unverdaulichen Ziergräser gefressen und die haben dann auch aus seinem Hinterteil rausgeragt.
    Er fühlte sich dann wohl verfolgt und versuchte vor dem Grashalm zu flüchten.

    Liebe Grüße, Tanja ????

  • ombiaombia sagt:

    Jetzt habe ich vergessen zu schreiben, dass ich die Bilder toll finde!

  • ombiaombia sagt:

    Oje, habe ich noch nie von gehört ;-).
    Meine würgen gelegentlich eigene Haare aber nur wenn ich leider seit einigen Tagen vergessen habe die Maltpaste zu geben. Oder nach meinem Urlaub. Dann wird das aber „nur“ ausgespuckt, immer auf eine von viele weißen Decken bei uns.
    Was uns unter der Woche viel hilft, so für zwischendurch ist Roomba. Wahnsinn was da gesammelt wird.
    Ich schreibe eigentlich nie in Kommentaren über eigenen Blog, aber mein heutiges Thema ist mir sehr wichtig – Street cats in der Türkei – vielleicht magst du lesen? Viele Grüße

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