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Alltag
Sag es einfach
17. September 2017
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Katzen machen „Miau“ und reden dadurch mit ihren Menschen. Mehr nicht? In Wahrheit kommunizieren unsere Vierpfötler mit weit mehr als nur diesem Laut mit uns. Das wissen übrigens auch einige App-Entwickler und haben sich wirklich witziges einfallen lassen:
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Katzenlaute

Auch wenn überall das Gegenteil behauptet wird, miauen oder maunzen Katzen nicht nur dem Menschen zuliebe. Sie rufen sich dadurch auch gegenseitig, falls sie sich aus den Augen verloren haben.

Natürlich ist „Miau“ jedoch prinzipiell eine Aufforderung dem Menschen gegenüber. Ob Hunger, Langeweile oder Streicheleinheiten – Katze möchte etwas, und zwar unsere Aufmerksamkeit für ihre Bedürfnisse.

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Doch manchmal fällt es uns schwer, das genaue Bedürfnis zielgerichtet zu erraten. Im Zeitalter der Digitalisierung gibt es aber genau dafür eine technische Lösung: Den Mensch-Katze-Übersetzer als praktische App.

Ihr könnt das Miau eurer Katzen aufnehmen und die App sagt euch, was es wahrscheinlich bedeutet. Zudem lassen sich verschiedene, bereits eingespeicherte Laute abspielen.

Aber Achtung! Spielt euren Vierpfötlern die Laute der App nicht zu lange vor. Katie und Lilli wurden ziemlich sauer aufeinander, fast so, als hätte die App ihre Mamas beleidigt. Es gab ziemlich Prügel. Auch die App warnt vor sich selbst und eventuellen Folgen wie verhaltensauffälligen Katzen.

Katzengesten

Katzen sprechen mit uns jedoch nicht nur über Töne, sondern auch durch die Art wie sie sich uns nähern, sich anschmiegen. Eine kleine Übersicht wie ihr welche Katzengesten interpretieren könnt:

„Ich bin gereizt, geh lieber weg!“ (Genau das solltet ihr dann auch. Schnell. Sehr schnell.)

„Ich liebe dich!“ (Das ist übrigens die höchste Auszeichnung und Liebesbekundung überhaupt!)

„Hallo!“ (Alternativ ist es Katzenkopf an Menschenknie oder Handtasche. Je nachdem was gerade in gleicher Höhe beschmusbar ist.)

„Guck, ich bin groß, stark und toll!“ (Imponiergehabe – Ohne gesträubtes Fell handelt es sich einfach nur um das Strecken nach dem Schlafen.)

„Wann gibt es Futter?“ (Oder auch, wenn die Fütterungszeit noch nicht naht „Kuscheln?“)

Diese Übersicht könnte Bücher füllen, würde sie fortgeführt. Und wie würde das Buch heißen? Genau: Katze, sag es doch einfach!

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Über die Autorin

Großstadtkatze

Das bin ich: Petra Kichmann, zugezogene Dresdnerin mit fehlendem sächsischen Dialekt, katzenverrückt, jedoch ohne Hang zum Katzenkitsch. Die Mädels sind der Grund für den Blog, das Plüsch überall, die Sisalflächen und dafür, dass ich ein echter Fan von Fusselrollen bin.

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2 Kommentare

  • ombiaombia sagt:

    Meine Katze redet ununterbrochen mit mir, mit mrrr mrrr mrr. Wenn ich nicht antworte, stellt sie sich vor mir hin und verlangt eine Antwort. Und meine Nase wird auch täglich abgeleckt. Weiß ich zu schätzen.

  • nilibine70 sagt:

    Herrlich! Unser Wallee redet auch mit dem ganzen Körper, zum Schießen manchmal, wenn er mit seinem Schwanz -Klopfer-like- mit dem Papa kommuniziert…

    Es stimmt aber, Katzen reden auch miteinander. Ich erinner mich zu gerne an die Töne, die unser Douglas im Dialog mit Dana nachts von sich gegeben haben. Er machte „Huh“ und sie am anderen Ende der Wohnung „Mäh“. Zum Schreien

    Die App muss ich mir mal in Ruhe angucken, vielleicht verstehe ich Wallees Gepiepe dann ja auch mal

    Liebst
    Bine

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