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Belastungsprobe
Einsamer Monolog
22. Oktober 2017
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Auch wenn es den Anschein erweckt, dieses Mal meine ich nicht unsere Katzen. Insbesondere auf facebook kursiert immer wieder ein Video, auf dem eine Katze ein „Labertier“, also ein Stofftier, fest umarmt und es anmaunzt. Das Plüschtier maunzt aufgrund der verbauten Technik zurück und so entsteht eine unendliche Kommunikation zwischen den Beiden. Doch funktioniert das wirklich?

 

Ein Trend aus Kinderzimmern

Eigentlich waren die Labertiere für kleine Kinder zur Beschäftigung gedacht. „Was Kindern gefällt, mögen Katzen doch sicherlich ebenso!“ – Dachten sich andere findige Geschäftsleute und saßen wohl Stunden-, wenn nicht Tagelang vor besagter Katze und ihrem sprechenden Hamster um ein derartiges Videomaterial aufzunehmen.

Ich saß auch voller Vorfreude vor den Mädels. Insbesondere, weil ich nicht den schnöden Hamster bestellte, sondern eine Maus und eine Robbe. Ihre Begeisterung ist sichtlich… Ich sage dazu mal nichts, schaut es euch am besten selbst an:

Ablehnung hoch hundert. Natürlich redet das Labertier nur, wenn Katze maunzt und die Aufnahme so wiedergegeben werden kann. Die Mädels maunzten jedoch nicht und der Versuch, sie mit der Sprach-Maunz-App zu animieren scheiterte in dem Moment, als die App wieder Lillis Mama beleidigte und Katie dafür eines auf den Deckel bekam.

Nur ein paar Minuten

Am Ende sprach nur ich mit der Maus und der Robbe. So richtig witzig ist das ganze übrigens nur ein paar Minuten, auch wenn ihr selbst damit spielt. Die Tiere sind ziemlich laut und die Maus extrem schrill. Eine Lautstärkeregelung gibt es es leider nicht. Lilli freundete sich zum Schluss wenigstens noch mit der Maus an, jedoch nur im ruhigen Zustand.

Solltet ihr also einen Selbstversuch wagen, empfehle ich euch die Robbe. Sie ist nämlich nicht nur gut verständlich, sie ist, zumindest im Vergleich zur Maus, auch kuschlig weich und hat eine angenehme Stimme bei der Wiedergabe des Gesagten.

Auf Amazon gibt es jedoch nicht nur diese Beiden. Auch die Hamster findet ihr dort neben weiteren tierischen Pflüschfreunden. Achtet jedoch darauf, dass es sich um Labertiere handelt, sonst führt ihr am Ende einen noch einsameren Monolog als ich.

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Über die Autorin

Großstadtkatze

Das bin ich: Petra Kichmann, zugezogene Dresdnerin mit fehlendem sächsischen Dialekt, katzenverrückt, jedoch ohne Hang zum Katzenkitsch. Die Mädels sind der Grund für den Blog, das Plüsch überall, die Sisalflächen und dafür, dass ich ein echter Fan von Fusselrollen bin.

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2 Kommentare

  • Sabine sagt:

    Was für ein toller Selbstversuch. Lilli scheint gedacht zu haben: „Hey, wenn du endlich das Maul hältst, dann bleibe ich ganz relaxt, da meine Petra noch prima Fotos von Dir komischem Ding, aber vor allem von MIR, dem VESUCHSTIER knipsen muss“. Haha, Deine beiden Samtpfoten sind Gold wert! Lieber Gruß von Sabine

  • ombiaombia sagt:

    Großartig. Habe mich sehr über den Text amüsiert. Wo finde ich die Videos von anderen Versuchen?

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