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Belastungsprobe
Test: Trixie Crazy Mouse mit Wechselspielzeugen
21. April 2014
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Noch immer suche ich nach dem ultimativen Spielzeug für Katie und Lilli. Angeln, Bälle und Plüschmäuse die ununterbrochen nervig fiepen reichen irgendwann weder Katze noch Mensch zum glücklich sein aus. 

Vor ein paar Tagen entdeckte ich die Trixie Crazy Mouse mit Wechselspielzeugen. Klang alles erst einmal gut: „Batteriebetriebene Spielangel mit unvorhersehbaren Bewegungen und Piepsstimme, inkl. drei austauschbaren Spielzeugen, Befestigung mit Saugnapf oder Schrauben, mit Katzenminze. Größe ohne Schwanz 12 cm“. Gekauft und auf die nächste Lieferung gewartet. Bei neuen Spielzeugen ist es eigentlich immer so, dass ich mich zunächst mehr darauf freue, als alle rings um mich herum. Umso größer war bisher auch die Enttäuschung. Ausgenommen von der Ente im Türrahmen, fiel bisher einfach alles kläglich durch. Doch diese „Hightech“-Maus von Trixie weckte Hoffnung. Wohlgemerkt: Weckte. Vergangenheitsform.

Das Spielvergnügen würde – hätte ich keinen Mann mit entsprechendem Werkzeug im Haus – bereits am Batteriefach scheitern. Ohne Schraubendreher keine Chance. Ist diese Hürde überwunden, sollten unbedingt zwei AAA Batterien im Haus sein. Die ganz kleinen also. Mitgeliefert werden sie nicht, was ich bei einem Preis von 17,99 Euro mehr als frech finde. Wer auch das Auffinden und Einlegen von den Batterien hinter sich gebracht hat, bekommt gleich das nächste Problem: Eine der kleinen „Angeln“ an denen das Spielzeug hängt, muss irgendwie an die Maus.

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Vorneweg sei gesagt, dass rohe Gewalt nur dazu führt, dass die ganze Konstruktion abbricht und knapp 18 Euro (ohne Batterien!) schlichtweg im Müll landen. Keine rohe Gewalt führt allerdings zu dem gleichen Ergebnis, da diese besch***** Angeln einfach nicht halten. Wie auch, wenn die Ausbohrungen des Gewindes nicht stimmt und somit die Steckverbindung nicht passt.

Doch das ist gar nicht das schlimmste. Wirklich schlimm, fies, obernervig und unerträglich sind die Geräusche, die diese Maus von sich gibt. Wie war das noch in der Beschreibung? „Piepsstimme“. Piepsstimme? Dieses Teil kreischt regelrecht und das in einer Lautstärke, von der eure Nachbarn noch etwas haben werden. Die von Gegenüber. Zwei Häuser weiter. Die Geräusche der Mechanik sind auch nicht zu verachten. Positiv zu erwähnen ist allerdings, dass die Maus dank des Saugnapfes bombenfest auf dem Boden oder am Fenster klebt. Wow. Der Saugnapf ist das einzige, was wirklich gut ist. Gut gemacht, Trixie.

Fazit: Die Idee ist richtig gut. Schön wäre allerdings, wenn auch nach der Idee noch weiter gedacht wird. Wenn diese Maus funktioniert und leise Geräusche von sich gibt, bin ich auch gerne bereit 25,00 Euro – und das weiterhin ohne Batterien – auszugeben. Aber so ist das einfach nur traurig. Wer es selbst testen möchte, anstatt für 17,99 12,99 Euro etwas sinnvolles wie Futter beispielsweise, zu kaufen, der klicke auf diesen Link: Schrottmaus von Trixie.

Über die Autorin

Großstadtkatze

Das bin ich: Petra Kichmann, zugezogene Dresdnerin mit fehlendem sächsischen Dialekt, katzenverrückt, jedoch ohne Hang zum Katzenkitsch. Die Mädels sind der Grund für den Blog, das Plüsch überall, die Sisalflächen und dafür, dass ich ein echter Fan von Fusselrollen bin.

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