3 Minute(n) Lesezeit
Alltag Belastungsprobe
Anfänger & Fortgeschrittene
22. März 2017
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Katzenspielzeuge sollen vor allem die motorischen Fähigkeiten unserer Vierpfötler trainieren, doch auch die Intelligenz und das lösungsorientierte Handeln stehen im Vordergrund. Die Mädels haben sich mit zwei Intelligenzspielzeugen beschäftigt und nun ja, wie soll ich das nur ausdrücken… Katie zeigt, was Intelligenz überhaupt ausmacht und Lilli… ist eben Lilli.

Wobei ich noch etwas klarstellen muss: Lilli ist keineswegs weniger intelligent als Katie. Sie hat andere Leistungs-Schwerpunkte. Was die Schnelligkeit beim (Fr)essen zum Beispiel angeht, da macht ihr so schnell keiner etwas vor.

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Sie ist ebenso Meisterin im herunterfallen von Gegenständen wie Schränken und bei der Lautstärke des darauf folgenden Plums-Geräusches! Das Spiel Nummer eins ist genau für diese Art der kätzischen Auffassungsgabe gemacht. Regeln gibt es nicht viele, eigentlich existiert nur eine: Pfote rein und Leckerli schnappen.

Für Anfänger: TRIXIE Tunnel Feeder Strategiespiel

Das Tunnel Feeder Strategiespiel ist für Katzen ab drei Monaten geeignet und schult die Geschicklichkeit. Damit sich die Leckerli gleichmäßig im Tunnel Feeder verteilen und auch nachrutschen können, solltet ihr jedoch größere Snacks verwenden. Unsere waren leider zu klein, daher landete gleich alles in den Kammern.

Auch ältere und körperlich eingeschränkte Katzen können das Tunnel Feder Strategiespiel leicht händeln und haben garantiert eine menge Spaß. Lilli jedenfalls musste ich den Tunnel Feeder dann samt Leckerli wegnehmen. Sie würde wahrscheinlich jetzt noch in ihrer angenehm ruhigen Art und völliger Entspannung, einen Snack nach dem anderen herauspföteln.

Katie schaute der Weilen Lillis Freude zu und jagte ihre ergatterten Leckereien quer durch das Wohnzimmer. Lange beschäftigte sie sich mit dem Spiel jedoch nicht.

Für Fortgeschrittene: TRIXIE Turn Around Strategiespiel

Katies Beschäftigungsfrequenz war beim Turn Around schon ganz anders. Alles begann mit dem Karton, denn das Strategiespiel muss erst zusammen geschraubt werden. An diesem Punkt wird also nicht nur die Intelligenz der Katzen geschult, sondern auch die der Besitzer. Glücklicherweise ist der Zusammenbau jedoch mehr ein „stecken und festschrauben“.

Weiblicher Pro-Tipp an dieser Stelle: Wenn kein Schraubendreher zur Hand ist, vollbringt eine spitze Alu-Nagelpfeile ebenso gute Dienste.

Nachdem alles fest an seinem Platz stand, begann bei Katie der sichtbare Denkprozess. Während Lilli zwar den Geruch des getrocknete Hühnchens im Inneren der Röhren vernahm, jedoch mit genau diesen rein gar nichts anzufangen wusste, entwickelte Katie drei Strategien um an das Hühnchen zu gelangen:

Methode Nummer 1 – Kopflastig

Der Kopf ist nicht nur zum denken da, denn anatomisch betrachtet kann er auch als Hebel eingesetzt werden. Dabei allerdings kommt es auf drei ganz wichtige Schritte an. Positionieren, andocken, nach oben bewegen. Funktionierte in der Praxis aber nur so halb, da Katies Halslänge nicht ganz ausreichte um das Röhrchen in die erhoffte senkrechte Position zu bringen.

Methode Nummer 2 - Krallenfertigkeit

Krallen raus und los. Mehr gibt es dazu auch nicht zu sagen. Katie drehte die Röhrchen immer wieder und wenn etwas aus ihnen heraus fiel überlies sie es Lilli oder führte es höchstpersönlich aus dem Stab-Labyrinth der Auffangplatte. Zu diesem Zeitpunkt wusste Katie also schon, wie das Katzen Strategiespiel Turn Around funktionierte. Es galt nur noch die Effizenz zu erhöhen.

Methode Nummer 3 – Mäulchen auf

Wie bekommt eine Katze ohne größeren (zeitlichen) Aufwand ganz viele Snacks aus den Röhren des Strategiespiels? Ganz einfach, einen der befüllten Behälter muss nur in die optimale Herausfall-Position gebracht und zeitgleich das Mäulchen im genau passenden Winkel an die Öffnung gepresst werden. Fertig. Was dann folgt sind Schmatzgeräusche und eine vor lauter Freude kreischende Lilli, die den am Boden liegenden Rest genüsslich verspeist.

Die gefühlten Stunden mit beiden Strategiespielen haben nicht nur die Beziehung zwischen Mensch und Tier gestärkt. Sie haben auch dafür gesorgt, dass die Mädels gemeinsame Momente hatten und jede ihre ganz persönliche Stufe fand. Es gibt eben immer Anfänger und Fortgeschrittene, wichtig ist, dass diese sich gegenseitig unterstützen.

Über die Autorin

Großstadtkatze

Das bin ich: Petra Kichmann, zugezogene Dresdnerin mit fehlendem sächsischen Dialekt, katzenverrückt, jedoch ohne Hang zum Katzenkitsch. Die Mädels sind der Grund für den Blog, das Plüsch überall, die Sisalflächen und dafür, dass ich ein echter Fan von Fusselrollen bin.

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2 Kommentare

  • nilibine70 sagt:

    Das Turn Around war bei uns auch in der engeren Wahl. Nu hat Wallee aber sein Fummelbrett, mit dem Ball, den er auch ohne Futter kreiseln lassen kann und ist happy Und manchmal bringt der uns zum Lachen, weil er gerne alle anderen Spielzeuge mit dem Fummelbrett irgendwie kombinieren will. Da werden schon mal irgendwelche Seile von Angeln durch die Pinne gezogen oder so…

    Aber ich musste so über die Köpfchen-Methode lachen. Das seh ich bildlich vor mir Herrlich!

  • Tina sagt:

    Finden wir alle, dass „pföteln“ ein ultratolles und absolut liebreizendes Wort ist?????

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