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Alltag
Tag X
21. Oktober 2016
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Wie war er denn nun der Tag X, der Tag an dem wir tatsächlich umgezogen sind? Fakt ist jedenfalls: Er war ganz anders als gedacht und Katie zitterte nicht aus Freude.

Eigentlich weiß jeder, dass es das Klügste ist, im neuen Zuhause einen abschliessbaren Raum für die Katzen vorzubereiten und diesen an einem stressigen Umzugstag für die Vierpfötler zu nutzen. So planten wir das auch. Ich wollte den ganzen Tag bei den Mädels sein und für Abwechslung zu all dem Lärm sorgen.

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Allerdings fiel uns relativ schnell auf, dass das gar nicht möglich ist. Es gab schlichtweg keinen Raum in den Möbelpacker, Freunde und Handwerker nicht mussten. Doch Plan B war schnell gefunden: Die Mädels und ich blieben den Tag über im Büro von meinem Freund. Ist zwar auch stressig zwecks neuer Umgebung und das gleich zwei Mal an einem Tag, aber es sollte trotzdem stressfreier sein, als inmitten des Trubels.

Alles war geplant. Es stand fest, was ich alles mitnehmen muss. Angefangen von Katie und Lilli bis hin zu vertrauten Kuscheldecken – in unserem Fall zwei Handtücher, Spielzeug, Näpfe und alles für die Futterverwertung. Alles war perfekt als wir drei ankamen, nur leider war auch die Heizung kaputt.

Es war 7:00 Uhr und kalt. Lilli fand das alles ab dem Moment, als wir sie versuchten in die Transportbox zu schieben eh schon blöd und total daneben. Um genau zu sein, verkroch sich Lilli bei der Ankunft im Büro in einer Ecke und lies sich nur durch unsere neuen Weidenkörbe mit Lammfell dazu überreden sich doch lieber dort hinein zu legen als in einer Ecke zu sitzen. Ich gab ihr noch ein Handtuch in den Korb damit sie sich eine Höhle bauen konnte. Lilli hatte im Gegensatz zu Katie also einen riesigen Vorteil: Ihr war warm.

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Katie hingegen musste sich das Büro ganz genau ansehen. Natürlich auch auf jeden Schrank springen, von denen sie nur herunterkam, wenn ich Brücke gespielt habe und sie mir auf den Rücken springen konnte.

Doch trotz der ganzen Bewegung und der ganzen neuen Eindrücke, wurde Katie immer wieder so kalt, dass sie im sitzen richtig zitterte. Ich saß derweilen am PC und habe mir Filme angesehen. Drei Stück an der Zahl. Auf meinen Beinen lag das zweite Handtuch. Sobald Katie es nicht mehr aushielt kam sie genau auf dieses gesprungen, mumelte sich ein und lies sich von mir warmstreicheln. Dieses Spiel spielten wir unzählige Male.

Aber es half und Katie erkältete sich im Nachhinein nicht. Da sich Lilli schon im Korb befand und Katie prinzipiell überall hineinläuft wenn der Mensch davor hockt, war der erneute Transport in das neue Zuhause ein Kinderspiel.

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Die Mädels waren den ersten Tag nur im Wohn- und Essbereich. Eines der Katzenörtchen steht dort sowieso prinzipiell, die SurFeeds stellten wir mit hinein und zu entdecken gab es auch genug.

Die Eingewöhnung dauerte etwas, doch als die ersten vertrauten Dinge wie der Window Lounger und der Hai ihren Platz gefunden hatten, war das Ganze schon wesentlich einfacher.

Über die Autorin

Großstadtkatze

Das bin ich: Petra Kichmann, zugezogene Dresdnerin mit fehlendem sächsischen Dialekt, katzenverrückt, jedoch ohne Hang zum Katzenkitsch. Die Mädels sind der Grund für den Blog, das Plüsch überall, die Sisalflächen und dafür, dass ich ein echter Fan von Fusselrollen bin.

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2 Kommentare

  • Caren Manowski sagt:

    Ja auch bei mir muss ab und zu eine „Katze/Kater in nöten“ umbedingt vom Schrank o.ä. gerettet werden. Bei uns gibt es dazu einen roten Reisenthelkorb, der als Aufzugkorb vom Servicpersonal bedient wird.
    Dieser Korb, wie auch schon mal der Wäschekorb wird vom Kater auch gern für Freiflüge durch das Revier genutzt, wobei der Pilot (Servicepersonal) bitte immer mal wieder an interessanten Stellen zum schnuppern halten darf, das geht genau so lange bis das Servicepersonal erschöpft aufgibt oder die Waschmaschine piept.

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