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Alltag
Antibiotika und das Danach
16. Dezember 2014
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Die Mädels haben es so gut wie geschafft. Lilli bereits seit einigen Tagen, Katie ist jedoch mit ihrem Auge immer noch angeschlagen. Aber alles wird gut.

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Dazu trug natürlich auch das Antibiotika bei, dass sie nun seit knapp einer Woche bekommen haben. Letztes Wochenende mussten wir es allerdings absetzen, denn beide erlitten argen Durchfall.

Doch mittlerweile bin ich im Hühnchen und Reispampe kochen sowas von geübt, dass es natürlich Schonkost für den Magen gab. Allerdings haben die beiden dabei ein wirklich merkwürdiges Verhalten an den Tag gelegt.

Lillli süffelte die Brühe, also ob sie nie etwas zu trinken bekäme, während Katie fein säuberlich den Reis vom Hühnchen trennte. Natürlich mit den Pfoten und quer in der Küche verteilt. Denn Hühnchen ist top und Reis ist flop. Anscheinend machte dieses Verhalten Lilli etwas zu schaffen. Das führte nämlich dazu, dass Lilli zum Napf rannte, sich ein Stück Hühnchen schnappte und raus in den Flur sprang, um es zu fressen. Noch kauend rannte sie wieder zum Napf und holte sich das nächste Stück, dass sie natürlich wieder im Flur verspeiste, um dann wieder zum Napf zu rennen, sich ein Stück Hühnchen zu angeln und …. genau, es wieder im Flur zu fressen. Eine halbe Stunde lang.

Katie hatte es in dieser Zeit geschafft, das Hühnchen reisfrei zu bekommen. Natürlich hatte sie nun aber keinen Hunger mehr und süffelte auch lieber nur die Brühe. Klar.

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Katies normales Trinkverhalten lässt sich wie folgt beschreiben: Sie hat keins. Sie trinkt nie an dem Brunnen und auch der Napf mit Wasser in der Küche interessiert sie herzlich wenig.

Als sie aber Durchfall hatte, habe ich sie doch tatsächlich am Brunnen gesehen, und zwar nicht nur mit dem Wasser spielend und dafür sorgend, dass ich zum Wischen einen trockenen Lappen verwenden kann oder Lilli voll spritzend, sondern trinkend. Sie weiß also wofür der Brunnen (eigentlich) gedacht ist.

Lilli rennt immer mal an den Wasserstrahl um Feuchtigkeit aufzunehmen. Das Wasser in der Küche mag sie hingegen nur, wenn es mindestens bereits eine Woche dort steht und schon eine Fusselschicht gebildet hat. Wenn ich nicht mal mehr den Finger hineinhalten möchte, trinkt Lilli es am liebsten. Naja, jedem seins.

Über die Autorin

Großstadtkatze

Das bin ich: Petra Kichmann, zugezogene Dresdnerin mit fehlendem sächsischen Dialekt, katzenverrückt, jedoch ohne Hang zum Katzenkitsch. Die Mädels sind der Grund für den Blog, das Plüsch überall, die Sisalflächen und dafür, dass ich ein echter Fan von Fusselrollen bin.

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