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Alltag
Corona & Katzen: Keine Panik, aber Vorsicht
15. März 2020
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Corona ist in aller Munde und das ist leider teilweise auch wörtlich zu verstehen. Doch was bedeutet der Virus für unsere Katzen? Müssen wir vorsorgen? Abstand halten? Unsere geliebten Katzen abgeben? Nein, weder das Eine noch das Andere. Trotzdem solltet ihr auf gewisse Umstände vorbereitet sein.

 

Entwarnung: Katzen stecken uns nicht an

Zwar beherbergen Katzen Coronaviren, allerdings handelt es sich dabei nicht um Corona Covid-19, von dem wir Menschen gerade heimgesucht werden, sondern um die Feline Infektiöse Peritonitis (FIP). Wer nicht weiß, was FIP ist: Es handelt sich um eine Bauchfellentzündung die allerdings nur und ausschließlich Katzen befallen kann.

Es gibt also gar keinen Grund, seinen Vierpfötler im Tierheim abzugeben. Aktuell geschieht dies laut einigen Medienberichten allerdings tatsächlich. Doch stellt euch vor, ihr müsst, wie ganz Italien, in Quarantäne. Welchen schöneren Zeitvertreib gäbe es, als mit den Katzen zu spielen und sie ausgiebig zu streicheln? Eben.

Hygiene und Vorsicht

Allerdings sollten wir im Umgang mit unseren Vierpfötlern etwas vorsichtig sein. Zeigen sich bei euch auch nur ansatzweise Erkältungssymptome oder seid ihr per se viel unterwegs und mit Menschen in Kontakt, gilt: Kein Küssen und kein Naseln! Das rät auch Sarah Ross, Heimtierexpertin von VIER PFOTEN:

„Da das Virus einige Tage in der Umwelt überleben kann, sollten auch bei der Interaktion mit Ihrem Haustier gute Hygienemaßnahmen getroffen werden. Vermeiden Sie es, Ihr Haustier zu küssen, und waschen Sie Ihre Hände, gemäß den Anweisungen der Gesundheitsbehörden, häufig.“

Shutdown und Quarantäne

Sollte es in Deutschland tatsächlich dazu kommen, dass nur noch Ärzte, Apotheken und Lebensmittelläden geöffnet haben, gibt es für Katzen hingegen ein echtes Problem: geschlossene Zooläden.

Auch unabhängig von Corona ist es natürlich ratsam, immer einen gewissen Bestand an Katzenfutter vorrätig zu haben. Die Mädels zum Beispiel wären ohne größere Probleme für zwei bis drei Wochen versorgt und das zu jedem Zeitpunkt.

Doch bitte jetzt nicht auch noch Katzenfutter hamstern, das mit dem Toilettenpapier ist schon albern genug und was genau machen wir eigentlich mit dem ganzen Mehl? In diesem Sinne: Keine Panik, aber Vorsicht(ig sein).

Über die Autorin

Großstadtkatze

Das bin ich: Petra Kichmann, zugezogene Dresdnerin mit fehlendem sächsischen Dialekt, katzenverrückt, jedoch ohne Hang zum Katzenkitsch. Die Mädels sind der Grund für den Blog, das Plüsch überall, die Sisalflächen und dafür, dass ich ein echter Fan von Fusselrollen bin.

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3 Kommentare

  • Merci Desi sagt:

    Genau das habe ich auch gestern auf dem Eddy Blog geschrieben Der feline Corona Virus macht uns NICHT krank. Und nur wenn er mutiert, können die Katzen an FIP erkranken.

  • Vicky Wagner sagt:

    Danke für die Information, mir war bekannt das Katzen nicht selber krank werden, aber Vorsicht ist immer besser als Nachsicht.
    Überlege ob ich die Zeit zuhause nutze und den naturstamm versuche wieder zu aktivieren. 😊
    Mal sehen was möglich ist mit dem was ich zuhause hab.

    Bleibt auch ihr gesund und munter🥰

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