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Alltag
Déjà-vu
11. Juni 2016
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Manchmal frage ich mich, ob ich die einzige Katzenbesitzerin bin der es so ergeht. Machen die Mädels das mit Absicht? Klares Mobbing oder falsch verstandener Zusammenhalt des weiblichen Geschlechts unabhängig genetischer und anatomischer Unterschiede? Fakt ist: Ich befinde mich prinzipiell im Nachteil. Währenddessen und insbesondere danach.

Im Grunde habe ich mit dem Katzenörtchen im Badezimmer nichts zu tun. Ausgenommen es muss sauber oder komplett neu gemacht werden. Doch die Mädels, ganz besonders Lilli, sehen das teilweise anders. Zu meinem Leid immer im gleichen Moment, zur selben Zeit und auf die selbe Art.

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Sobald ich mir die Zähne putze und der Versuch, nicht durch die Nase zu atmen, zu massiven und gefühlt lebensbedrohlichen Hustenanfällen, Dank verschluckter Zahnpasta führt, ist Lilli zur Stelle. Das Katzenklo steht von der menschlichen Zahnputzstelle aus gesehen rechts. Unten, direkt  darunter. Luftlinie ein Millimeter. Eventuelle Gerüche haben also genau eine Möglichkeit: Sie steigen nach oben. Wie Qualm. Nur schlimmer.

Habt ihr schonmal einen erwachsenen Menschen gesehen der angewidert das Gesicht verzieht, dazu parallel undeutlich flucht, dem Badspiegel ein lustiges Punktemuster verpasst und wie ein Aufziehmännchen tanzend mit der Zahnbürste im Mund im Bad herum springt? Was bin ich froh, dass die Mädels weder wissen was ein Handy ist, noch die dazugehörige Videofunktion kennen.

Besonders früh vor dem Essen fängt der Tag so doch wunderbar an. Wenn ich dann das Katzenklo saubergemacht habe ist der Gestank auch bereits komplett durch mich weggeatmet.

Katie macht so etwas glücklicherweise nicht. Doch Katies morgendliches Ritual ist wesentlich perfider und hinterhältiger, da für uns meist nicht bemerkbar. Es ist der Grund, weshalb wir unsere Zahnbürsten vor der Benutzung gründlich abwaschen müssen.

Wenn es ganz blöd läuft, schafft Katie es auch eine der Zahnbürsten, vornehmlich meine, runterzuwerfen. Natürlich treffsicher ins Katzenörtchen, wo Lilli schon wartet.

Über die Autorin

Großstadtkatze

Das bin ich: Petra Kichmann, zugezogene Dresdnerin mit fehlendem sächsischen Dialekt, katzenverrückt, jedoch ohne Hang zum Katzenkitsch. Die Mädels sind der Grund für den Blog, das Plüsch überall, die Sisalflächen und dafür, dass ich ein echter Fan von Fusselrollen bin.

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7 Kommentare

  • Caren Manowski sagt:

    Das mit den Stinkbomben kann hier im schlimsten Fall 3x passieren, da nutzt auch die Flucht ins Gästebad nichts (da steht ja das zweite große Katzenklo).
    Habe mir extra eine Ultraschallzahnbürste gekauft, da geht das Zähneputzen schneller .

  • Angela sagt:

    Konte mir beim Lehsen das schmunzeln nicht verkneifen
    Aber Beruige dich es geht nicht nur dir so . Mein Fridel macht das och jeden Morgen ! Nur das er bisher nochnie Interessse an unseren Zahnbürsten gefunden hat ,ist mir och ganz lieb um ehrlich zu sein Aber die Stinkbomben wo einen die Zähne Beschlagen reichen völlig aus
    Also eisern sein und das schmunzeln nicht vergessen

  • ombiaombia sagt:

    Tolles Video! Meine Katze liebt auch Zahnbürste, keine Ahnung warum. Meine ist deshalb immer im Badezimmerschrank.

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