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Alltag
Krallenpflege
25. September 2016
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Am Anfang waren wir mit Katie sehr oft beim Tierarzt nur um ihr die Krallen schneiden zu lassen. Wir bekommen das nicht hin. Nicht aufgrund von fehlendem technischen Wissen oder den nötigen Utensilien, sondern aufgrund dieser großen, zwischen Wut schreienden und um Erbarmung bittenden, leuchtenden Katzenaugen. Da Katie diesen Blick perfekt beherrscht und wir nicht permanent in die Tierpraxis fahren wollen, haben wir eine andere Lösung:

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Eigentlich ist sie ganz einfach, schmerzlos für alle Beteiligten und dazu noch sehr natürlich: Katie stutzt sich ihre Krallen einfach selbst. Eines Tages fiel uns auf, dass sie ihre mittlerweile überlangen Kratzwerkzeuge regelrecht abkaute.

Was beim Menschen auf eine Störung – nach neusten Studien jedoch zeitgleich auf Intelligenz – hinweist, ist bei Katzen eher natürliches Verhalten. Bei Lilli hingegen haben wir bisher weder das Eine noch das Andere gesehen. Also ich meine damit nicht „Störung und „Intelligenz“, sondern weder lange Krallen noch, dass sie sich diese selbst kürzt.

Entweder kratzt Lilli wesentlich mehr am Sisal des Kratzbaumes oder sie hat eine andere Technik zur Abnutzung, die wir bisher nur noch nicht beobachten konnten. Zugegebenermaßen bleibt Lilli jedoch auch öfter irgendwo hängen.

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Vorzugshalber am Katzennetz oder am Kratzbaum. Ich eile ihr dann immer sofort zu Hilfe, wenn sie trotzt feststeckender Kralle meint, diese Ort nun verlassen zu wollen und einfach drauflos läuft.

Da dieses Vorhaben nämlich nur drei von vier Pfoten unterstützen und Lilli ihren Dickkopf aber trotzdem durchsetzen muss, sind die nachfolgenden Verrenkungen hart an der Grenze des Ertragbaren für Mensch und Tier.

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Allerdings konnten wir bei ihr noch nie das Stöckelschuh-Geräusch beim Gehen vernehmen. Bei Katie ist das schon ganz anders. Doch unserer Diva verleiht dieses Geräusch nur noch mehr Eleganz und Ausdruck.

Wie verhält es sich bei euch was die Krallen angeht? Schneidet ihr sie selbst oder eher so wie wir: gar nicht?

Über die Autorin

Großstadtkatze

Das bin ich: Petra Kichmann, zugezogene Dresdnerin mit fehlendem sächsischen Dialekt, katzenverrückt, jedoch ohne Hang zum Katzenkitsch. Die Mädels sind der Grund für den Blog, das Plüsch überall, die Sisalflächen und dafür, dass ich ein echter Fan von Fusselrollen bin.

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12 Kommentare

  • Caren Manowski sagt:

    Ich finde es schon eine Überlegung wert wie man die Krallenpflege handhaben könnte. Auch wenn das bei den meisten jungen Katzen kein Problem ist, kann es im alter doch dazu werden. Und auch bei Katzen gilt „Was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmermehr“, zumindest wird es schwierig.
    Meine Katzen werden bei jeder Schmuserunde einem kleinem Gesundheitscheck unterzogen. Dabei schaue ich auch die Pfoten an, zumindest eine, den daran arbeite ich noch das auch das akzeptiert wird.
    Aber es ist wie immer, bei mir und meinen Katzen nur wenn wir beide entspannt sind flupt es. Mal schnell geht da gar nicht. Auch wenn sie mir grundsätzlich trauen, finden sie manches einfach nicht so toll, dazu gehört das Pfoten anschauen.
    Eine Krallenschere habe ich mal gekauft, aber noch nie gebraucht.

  • Melly sagt:

    Ich schneide unseren immer mal wieder die Krallen, besonders wenn sie im Netz hängen bleiben, dann weiß ich es ist Zeit. Carry kaut sich die Nägel auch selber ab ????. Das hört sich immer lustig an. Ich schneide aber auch nur die Spitze weg. Geht sehr schnell und ohne Gezeter.

  • Britta Hipp sagt:

    Eure Seite gefällt mir sehr gut . Ein großes Lob von mir Ich lese Eure Artikel immer sehr gern. LG Britta

  • Muss eurem Artikel recht geben! Und manchmal ist es eben durchaus notwendig die Krallen einer Katze zu schneiden auch wenn es unnatürlich sein mag, denn auch wenn man einen Kratzbaum besitzt kann es gerade im Winter auch mal bei Freigängerkatzen oder gerade bei diesen vorkommen das ihre Krallen geschnitten werden müssen, tut man dies nicht kann das sogar äußerst schmerzhaft für die kleine Samtpfote werden, wenn zum Beispiel die Daumenkralle einwächst

    Auch bei meinem Diego muss ich schon ein paar wenige Male die Krallen selbst schneiden.

    Mir gefällt eure Seite übrigens äußerst gut, ein Lob von mir an dieser Stelle an euch!

    LG Lisa

  • Ombia sagt:

    Krallen schneiden ist gefährlich, unnatürlich und unnötig. Also habe ich es noch nie bei meinen Katzen gemacht. Wenn man die schneidet wachsen sie schneller nach und sind auch schärfer direkt danach. Das kann für die Zweitkatze noch gefährlicher sein.
    Neben diverser Kratzmöglichkeiten in der Wohnung, lieben meine einen Baumstamm auf dem Balkon, genauer gesagt die Baumrinde.

  • Wir haben im Haus 6 Kratzbäume die bis zur Decke gehen. Dazu einen Raum in dem unser altes Sofa hochkant an die Wände verteilt steht, wo die beiden wie die wilden kratzen + hoch und runter flitzen können.
    Das ganze scheint für kurze Krallen ausreichend zu sein.
    Bei der Fellpflege knabbern die beiden auch ab und zu an den Krallen um die lose hängenden Hüllen ab zu bekommen.

    Schneiden war bis jetzt zum Glück noch nicht notwendig ????

  • Schorse sagt:

    Das Feedback fällt richtig schlecht aus. Das macht man nicht. In der Wohnung Optionen schaffen für die Krallenpflege MEHR NICHT!

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