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Alltag
Was sich neckt…
8. Januar 2016
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Ganz am Anfang dachten wir, dass Katie und Lilli sich nicht mögen. Obwohl sie sehr oft zusammen lagen und sich gegenseitig putzten, war der Unterschied zwischen Spielen und Vermöbeln zumindest für uns irgendwie nicht sichtbar. Das hat sich bis heute auch nur minimal geändert.

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Spätestens wenn eine der Mädels faucht und Haarbüschel in der Luft herumfliegen oder Katie weisses Fell, das definitiv nicht von ihr ist, zwischen den Zähnen hat ist klar: Die Phase des Spielens haben Katie und Lilli hinter sich gelassen, jetzt werden die Machtverhältnisse geklärt.

Wer jetzt jedoch Mittleid mit Lilli hat, da es sich immerhin um ihr Fell in Katies Mäulchen handelt, dem kann ich nur sagen, dass Lilli noch viel hinterhältiger ist. Sobald sie sich auf der oberen Position des Kratzbaums im Wohnzimmer befindet und Katie eine Etage tiefer und somit in perfekter „von-oben-drauf-hau“-Position liegt, bekommt Katie im Sekundentakt Lillis Pfote auf den Kopf geknallt.

Lilli meist noch lässig im Liegen. Doch Katies Wut-Level steigt derart rasant an, dass nur eine Minute später ein Kampf der Giganten zu sehen ist. Der Ausgang ist meist gleich: Katie gewinnt und Lilli kommt leidig zu uns gelaufen um sich ihre tröstenden Streicheleinheiten abzuholen.

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Doch um ehrlich zu sein, gehe ich auch dazwischen, wenn Lilli nur noch jault und faucht, Katie sie aber weiterhin in den Hintern oder Hals beißt. Die süße Katie kann nämlich eine ganz schön fiese Freundin sein.

Am Ende des Tages ist jedoch meist alles wieder gut und die beiden verstehen sich super. So etwas wie Futterneid oder Missgunst kennen die beiden nicht. Nur wenn ich mich gemütlich auf die Couch lege und Lilli freudig angerannt kommt, auf mich springt und mit ihrem Schnurrkonzert startet, damit ich sie streichle, wird Katie leicht eifersüchtig und unternimmt alles, damit ich aufstehe um sie vom Fernseher runterzuholen oder vom Schrank oder sie davon abhalte die Kabel aus dem Receiver zu ziehen.

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Über die Autorin

Großstadtkatze

Das bin ich: Petra Kichmann, zugezogene Dresdnerin mit fehlendem sächsischen Dialekt, katzenverrückt, jedoch ohne Hang zum Katzenkitsch. Die Mädels sind der Grund für den Blog, das Plüsch überall, die Sisalflächen und dafür, dass ich ein echter Fan von Fusselrollen bin.

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9 Kommentare

  • Susanne sagt:

    GEnau so ist es bei unseren beiden Katern.
    Mal bekommt der eine mehr ab, mal der andere.
    Wenn Spunk anfängt wie ein Täubchen zu gurren, weiß ich, gleich ist es soweit… Lucifer springt eigentlich immer darauf an.
    Ich sehe es immer so: wir können noch so viel spielen und uns mit den Mäusen beschäftigen, für diese Aktionen ist einfach ein Artgenosse notwendig. Und das ist gut so

  • The Swiss Cats sagt:

    Das passiert auch oft bei uns Schnurr

  • Tina sagt:

    Haha jap, Godzilla-Katzen habe ich auch hier ab und zu. Das hört sich soo schlimm an aber die Mädels müsseb das unter sich klären!

    Übrigens süßes neues Layout für die Bilder. Diese drehenden Waben haben michin Verzückung gebracht ?

    Liebe Grüße aus FG

  • Ha! Das hat mich echt zum lachen gebracht. Und das hoert sich sehr nachdem an, was bei uns passiert. Meist ist es Oli der wegen seinem vier Pfoten Vorteil gewinnt. haha

    • Gut zu wissen, dass es anderen auch so geht. Viele Grüße an alle!

    • Das ist bei uns ja auch nicht anders.
      Toffee sieht sehr lieb und unschuldig aus, provoziert Zelda aber immer und wundert sich dann, warum sie einen drauf bekommt oder „strafgeputzt“ wird.
      Am Anfang dachten wir, dass Zelda die Streiteren anfing. Denkste, die Kleine hat es faustdick hinter den Ohren!
      Aber wie du weißt, Zelda ist auch nicht ohne.

  • Roland sagt:

    Das kennen wir nur zu gut. Bei unseren zwei Mädels ist es fast 100% das Selbe, mit dem einzigen Unterschied, dass sich die Beiden noch nie gegenseitig geputzt haben. Wir sind schon happy und feiern ne Party, wenn die beiden nebeneinander auf einer Decke liegen

    Lustigerweise sind sie, wenn sie Draußen sind, meist gemeinsam unterwegs und kommen auch gemeinsam wieder nach Hause.

    Auch das gemeinsame Fressen, nebeneinander gestaltet sich als recht schwierig. Obwohl sie zugleich das Fressen bekommen, wird meist nacheinander der Fressnapf geleert. Hier hat unsere Greta das Vorrecht und Edina wartet dahinter.

    Beim Spielen oder „Kämpfen“ ist Edina die Stärkere und Wildere – Greta macht da gleich mal den Abgang und sieht sie mit einem “ Ach … lass mich in Ruhe“ Blick an

    Im Großen und ganzen haben wir schon das Gefühl, dass die beiden Sich mögen, doch manchmal ist es wirklich schwer einzuschätzen, was ist Spiel und was ist Ernst …

    Vielleicht liegt das auch an den beiden Mädels – Wie bei den Menschen, Männchen kommen wohl von Haus aus besser miteinander klar als die Weibchen

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