9 Minute(n) Lesezeit
Alltag
Ganz plötzlich
3. März 2018
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Wenn es unseren Vierpfötlern sichtbar nicht gut geht, leiden wir natürlich mit und versuchen alles zu tun, damit es ihnen schnellstmöglich wieder gut geht. In Lillis Fall war dies in den vergangenen Tagen jedoch nicht so einfach, weshalb wir sie schweren Herzens für eine Nacht in der Tierklinik lassen mussten und ohne sie nach Hause fuhren.
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Der Beginn: Nur noch müde

Alles begann damit, dass Lilli den kompletten Sonntag schlafend auf dem Kratzregal verbrachte. Bis zu diesem Punkt war nichts ungewöhnliches, zumal wir am Tag zuvor noch das Video und den Artikel zum Katzenspielzeug Stinkies fertig stellten.

Doch als es abends um die Fütterung ging und Lilli selbst dazu nicht vom Kratzregal kam war klar: Mit ihr stimmt etwas nicht. Lilli hatte den ganzen Tag über nichts gefressen. Bei genauerem Überlegen fiel uns auf, dass ihr Napf bereits am Vorabend unberührt wirkte.

Da sie allerdings zum Katzenbrunnen ging und viel trank, wollten wir erst am nächsten Tag mit ihr zum Tierarzt.

Der Tierarzt: Lilli völlig neben der Spur

Sie wurde untersucht, am Bauch abgetastet, gewogen und es wurde Fieber gemessen. Letzteres ergab fast 40 Grad Körpertemperatur, obwohl ihre Ohren nicht merkbar heiß waren und eine Gewichtsabnahme von 600 Gramm.

Was gewichtstechnisch wenig klingt, ist bei einer Katze die an sich im gesunden Zustand gerade mal knapp vier Kilo auf die Waage bringt, schon besorgniserregend.

Dazu das hohe Fieber. Sie erhielt eine Marbocyl-Spritze. Bei Marbocyl handelt es sich um ein Antibiotikum für Katzen und Hunde, welches bei Infektionen der Atem- und Harnwege sowie der Haut (Pyodermien) verabreicht wird.

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Zwar ging es ihr am Nachmittag bereits wesentlich besser und sie kam sogar wieder auf den Geschmack ihrer Leckerli, jedoch änderte sich das gegen Abend erneut Schlagartig. Eigentlich wollten wir noch einen Tag abwarten, entschieden uns allerdings abends nun doch in eine Tierklinik zu fahren.

Die Wahl fiel auf das Kleintierzentrum am Waldpark Dresden (findet ihr auf facebook unter: kleintierzentrumamwaldpark). Ich kann allen Dresdner nur empfehlen, diese Praxis im Fall der Notwendigkeit aufzusuchen!

Super Wohlfühlatmosphäre für Tier und Mensch, liebe Praxiskatzen wie Samsa und ein sehr sympathisch-freundliches Team mit sehr hoher Fachkompetenz.

Untersuchung im Kleintierzentrum: Alles von vorn

Nachdem sie im Kleintierzentrum am Waldpark Dresden untersucht wurde, inklusive Röntgen, Fieber messen, Blutabnahme und dessen sofortiger Auswertung vor Ort, stand fest, dass Lilli erneut hohes Fieber hatte und etwas ausgetrocknet war.

Verständlich, immerhin hatte sie zu diesem Zeitpunkt fast vier Tage so gut wie nichts zu sich genommen, vom Wasser aus dem Katzenbrunnen einmal abgesehen. So war es zwar eine schwere, doch eine richtige Entscheidung, Lilli über Nacht in der Tierklinik zu lassen. Ihre wurde ein Zugang für den Tropf gelegt und sie bezog ihr nächtliches Quartier.

24 Stunden später war ihr Fieber so gut wie weg und sie nahm sogar wieder etwas Katzenfutter in der Klinik zu sich. Am Abend holten wir Lilli dann endlich wieder nach Hause. Der genaue Auslöser für ihr Fieber kann nicht benannt werden. Aber das Kleintierzentrum am Waldpark Dresden wird dafür sicherlich noch eine Erklärung finden.

Katie litt übrigens sehr darunter, dass wir ohne Lilli nach Hause kamen. Erst suchte Katie sie überall und rief dabei nach ihr, dann vermutetet sie Lilli im Keller und wartetet an der Treppe.

Irgendwann gab sie auf und maunzte immer wieder traurig. Dementsprechend groß war die Freude natürlich beim Wiedersehen. Katie kümmerte sich bereits im Vorfeld wirklich rührendem ihre Freundin indem sie nicht zu weit von ihrer Seite wich und sie immer mal wieder putzte.

Passt immer auf eure Vierpfötler auf und wenn es ihnen sichtlich nicht gut geht, bringt sie lieber zwei Mal mehr zum Tierarzt, als ein Mal zu wenig. Auch reine Wohnungskatzen werden krank und dies auch ohne Vorwarnung – eben ganz plötzlich.

Über Lillis Zustand halte ich euch natürlich auf dem Laufenden, denn momentan hat das Fieber sie erneut völlig im Griff.

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Über die Autorin

Großstadtkatze

Das bin ich: Petra Kichmann, zugezogene Dresdnerin mit fehlendem sächsischen Dialekt, katzenverrückt, jedoch ohne Hang zum Katzenkitsch. Die Mädels sind der Grund für den Blog, das Plüsch überall, die Sisalflächen und dafür, dass ich ein echter Fan von Fusselrollen bin.

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8 Kommentare

  • Birgit sagt:

    Hallo, GUTE BESSERUNG für die tapfere Fellnase. Wir sind in Gedanken bei EUCH. Viele Grüße von Birgit und Kater Da Vinci

  • Irene sagt:

    Da da bin ich jetzt echt gespannt, was der Grunf für Lilli’s Fieber ist.
    Ich hoffe Du kannst bald Entwarnung geben und eine Erklärung.
    Ich kann mir gut vorstellen, wie elend und hilflos ihr euch fühlt.
    Ich drücke euch und Lilli, gaaaaanz doll die Daumen.
    Irene

  • Vicky sagt:

    Gute Besserung für die Kleine. Auch hier werden alle Daumen und Pfoten gedrückt

  • nilibine70 sagt:

    Ach die arme Maus! Ich hoffe, es geht ihr bald besser! Hier sind alle Daumen und Pfoten gedrückt!!!

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